Damrosch investiert 1,5 Millionen Euro

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Prokurist Stefan Schmitt (links) und Bruno Damrosch, Inhaber der Wilhelm Damrosch KG, freuen sich über die Fertigstellung der Lüdenscheider Niederlassung an der Dönne. ▪

LÜDENSCHEID ▪ 60 Jahre lang war sie am ehemaligen Güterbahnhof ansässig, verkaufte von dort aus Holz in die ganze Region. Jetzt ist die Firma Wilhelm Damrosch KG umgezogen und präsentiert sich am neuen Standort „In der Dönne“ größer, verkehrsgünstiger und moderner denn je.

Notwendig geworden war der Umzug, weil das Bahnhofsgelände bekanntlich im Zuge der Denkfabrik neu erschlossen wird.

1,5 Millionen Euro hat die Essener Firmenleitung unter Bruno Damrosch daher in die Hand genommen, um im Lüdenscheider Norden eine neue, 3000 Quadratmeter große Halle zu bauen. Eindrucksvoll passt sich das moderne Gebäude – wie es sich für eine Holzgroßhandlung gehört, natürlich mit viel Holz und Aluminium gebaut – der Landschaft an. Eine Tatsache, die bei den Entwürfen eine große Rolle gespielt habe – ebenso wie das breite Lichtband, das für viel Tageslicht und dadurch weniger Stromkosten sorge, sowie die Heizungsanlage, die mit anfallenden Holzresten „gefüttert“ werde.

Insgesamt zwei Jahre haben die Arbeiten, darunter umfangreiche Erdaufschüttungen, auf dem 10 000 Quadratmeter großen Gelände gedauert – in den vergangenen Tagen nun hat der Umzug begonnen. „Ab Montag wird dann der Verkauf aus dem neuen Büro heraus stattfinden“, erklärt Prokurist Stefan Schmitt, der gemeinsam mit seinem Bruder Frank Schmitt für die Lüdenscheider Niederlassung des Unternehmens verantwortlich zeichnet.

Kernstück der neuen Halle, die nun doppelt so groß ist wie die bisherige, ist die 15-reihige Regalanlage, auf der die verschiedenen Holzprodukte und -sorten auf einer Gesamtlänge von zwei Kilometern lagern. „Das ist für unsere Branche schon ungewöhnlich“, erklärt Damrosch. Holzarten aller Art in verschiedenen Stärken, Parkettholz und vieles mehr werden nun an Handwerksbetriebe, aber auch Privatkunden verkauft. Und die dürfen sich nicht zuletzt auch auf einen modernen Ausstellungsraum freuen – unter anderem mit einer Auswahl an 50 Mustertüren. Und: „Auch die Vermarktung im Internet gewinnt zunehmend an Bedeutung“, weiß Stefan Schmitt.

Eine Einweihungsfeier soll es übrigens im Frühjahr geben – für Kunden, Handwerker und die örtlichen Unternehmen, die den Neubau umgesetzt haben. Denn denen spricht Bruno Damrosch ein großes Lob aus: „Die Zusammarbeit hat reibungslos funktioniert.“ ▪ Kerstin Zacharias

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