Peter-Thomas Stuberg Superintendent

Hohes Amt für Lüdenscheider

LÜDENSCHEID/SIEGEN -  Der neue Superintendent des Kirchenkreises Siegen stammt aus Lüdenscheid. Peter-Thomas Stuberg wurde durch Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und Stubergs Vorgängerin, in einem Festgottesdienst in der vollbesetzten Siegener Nikolaikirche in sein Amt eingeführt.

Bereits im April war Stuberg von der Kreissynode im ersten Wahlgang mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Annette Kurschus gewählt worden.

Peter-Thomas Stubergt.

Der 39. Superintendent der Kirchenkreises Siegen, zu dem 30 evangelische Kirchengemeinden mit rund 140 000 Gemeindemitgliedern gehören, ist 54 Jahre alt. Peter-Thomas Stuberg ist in Lüdenscheid aufgewachsen. 1979 legte er das Abitur am Zeppelin-Gymnasium ab, bevor er sein Studium der Evangelischen Theologie in Münster aufnahm. Wie er selbst erklärt, wurde er in Lüdenscheid entscheidend durch den CVJM West geprägt, dem er sich nach der Konfirmation anschloss und in dessen Mitarbeiterschaft er dann hineinwuchs.

„Die CVJM-Arbeit“ – so hebt er hervor – „hat mir unendlich viel fürs Leben mitgegeben, von dem ich immer noch profitiere“. Die Zeit von 1972 bis 1979, in der er im CVJM Lüdenscheid-West aktiv war, war wegweisend für seinen theologischen Werdegang. Nicht zuletzt lernte er im CVJM-Jugendheim Mathildenstraße auch seine Ehefrau Dörthe kennen, die seinerzeit ein missionarisches Jahr beim CVJM West absolvierte. Aus ihrer Ehe sind drei Kinder hervorgegangen.

Vor seinem Wechsel in den Kirchenkreis Siegen war Stuberg im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn tätig, von 1991 bis 2003 als Pfarrer der dortigen Christuskirchengemeinde (vormals Kirchengemeinde Iserlohn) und anschließend als Pfarrer der Kirchengemeinde Oestrich. Seit 1992 war er stellvertretendes Mitglied im Kreissynodalvorstand als Scriba und seit 2004 Synodalassessor im Kirchenkreis Iserlohn.

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