Sparkasse Lüdenscheid: Hohe Vandalismusschäden an sechs Standorten

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An der Sparkassenzweigstelle Rathausplatz sind derzeit die zerstörten Foyer-Scheiben alternativ gesichert.

Lüdenscheid - Mit einer dramatischen Häufung von Vandalismusschäden muss sich die Sparkasse Lüdenscheid derzeit befassen. Seitdem ein 18-Jähriger aufgrund von Zeugenaussagen festgenommen wurde, haben die mutwilligen Beschädigungen aufgehört.

Sachschäden in Höhe einer mittleren fünfstelligen Summe sind zwischen dem 13. und 17. September an sechs Standorten der Sparkasse Lüdenscheid entstanden. 

Nachdem am Montagabend ein 18-Jähriger im Zusammenhang mit mehreren Sachbeschädigungen in der dortigen Zweigstelle im Bereich der Heedfelder Straße festgenommen worden war (wir berichteten) hörten die Attacken auf.

„Wir sind geradezu entsetzt über die hohe Anzahl der Schäden“, sagte auf Nachfrage Sparkassen-Sprecher Volker Schnippering. Jeweils mit einem Stein seien am Rathausplatz, an der Christuskirche, im Oeneking, im Bräucken, an der Worth und an der Hauptstelle Fenster, Türen oder auch Bildschirmdisplays zerschlagen worden. Manche Filialen seien gleich mehrfach betroffen gewesen.

Trotz umfangreicher Sicherheitstechnik sei es zu den Sachbeschädigungen gekommen, so Schnippering weiter. Derzeit werde ermittelt, ob es tatsächlich nur ein Täter gewesen sei.

Wie lange die auffällige Notverschalung an der Filiale Rathausplatz bleiben muss, wusste Schnippering nicht zu sagen. Foyerverglasungen dieser Größe seien eben nicht auf Lager, sagte er. Die Lieferung dauere ihre Zeit. 

Schneller hingegen habe der notwendige Austausch beschädigter Bildschirme in den Geschäftsstellen geklappt: „Da läuft alles wieder.“

Ein aufmerksamer Zeuge hatte es der Polizei am Montag ermöglicht, den jungen Mann zu stellen, dem zur Last gelegt wird, in der Filiale an der Heedfelder Straße vier Scheiben zerstört sowie Bildschirme mit Steinen zerschlagen zu haben.

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