Häufung an diesem Wochenende

Was war da los? Knallgeräusche und Blockaden - Polizei stoppt zwei Hochzeits-Konvois im MK

+
Ein Fall, der Schlagzeilen machte: Sportwagen stoppen auf Autobahn, um Hochzeitsfotos zu machen. 

Märkischer Kreis - Was sind das für neue Hochzeits-Bräuche? Dass Hochzeitsgäste bei der Abfahrt vom Standesamt zur Feier hupen, hat Tradition. In jüngster Zeit aber sind immer häufiger auch Schüsse zu hören oder ganze Straßen werden blockiert. Am Wochenende musste die Polizei auch im MK eingreifen. 

Wie die Polizei mitteilte, kam es in Nachrodt und in Lüdenscheid zu Beschwerden von Anwohnern über allzu auffällige Hochzeits-Konvois. 

So gingen am Samstag gegen 14.15 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Zeugen meldeten ruhestörenden Lärm durch laute Knallgeräusche - laut Polizei wahrscheinlich ausgelöst durch Böller - in Nachrodt (Von-Bodelschwingh-Straße/Freiherr-vom-Stein-Straße). Zudem blockierten mehrere Pkw Parkplätze und Ausfahrten. Die Einsatzkräfte stellten einen Fahrzeugkonvoi von etwa 15 Fahrzeugen fest.

Lesen Sie auch: Fahrverbote und Bußgelder: 1.390 Autofahrer innerorts kontrolliert - so viele waren zu schnell

Am gleichen Tag, gegen 15.25 Uhr, ging zudem ein Notruf aus Lüdenscheid ein. Der Mitteiler meldete eine Verkehrsbehinderung. Mehrere Fahrzeuge sollten dort die Brüderstraße und Richardstraße blockieren. Auch hier stellten Polizeibeamte einen Fahrzeugkonvoi fest, bestehend aus circa 20 Fahrzeugen, der den Straßenverkehr leicht beeinträchtigte.

Feiernde zeigten sich kooperativ

In beiden Fällen handelte es sich um Hochzeitsgesellschaften. In beiden Fällen nahmen Polizeibeamte Rücksprache mit den Verantwortlichen der Feierlichkeiten. Die Rechtslage wurde erläutert und Folgemaßnahmen angedroht. Die Feiernden zeigten sich grundsätzlich kooperativ. Zu Straftaten kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Drei weitere Einsätze in NRW am Wochenende

Weitere Fälle an diesem Wochenende ereigneten sich in Wuppertal und Remscheid sowie in Rheine. Sowohl in Wuppertal-Elberfeld als auch in Remscheid hatten Angehörige einer Hochzeitsgesellschaftaus einem Autokonvoi heraus in die Luft geschossen

Schöne Hochzeitsmesse: „Herzflimmern“ an der Heerwiese

In beiden Fällen konnte die Polizei die Kolonnen stoppen und kontrollieren. In Wuppertal gab sich der Schütze zu erkennen und händigte den Beamten freiwillig seine Schreckschusspistole aus. In Remscheid hatte sich der Fahrer des betroffenen Fahrzeuges vor Eintreffen der Einsatzkräfte bereits entfernt. 

Kreisverkehr blockiert und um Autos herum getanzt

Am Samstag hatten zudem Feiernde in Rheine auf einer Kreuzung den Verkehr blockiert. Vermutlich habe es sich um Teilnehmer einer Hochzeitsgesellschaft gehandelt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Demnach machte der Autokorso an der Kreuzung in der Stadt in Nordrhein-Westfalen mit Warnblinklicht Halt. Teilnehmer seien dann ausgestiegen und um die Autos getanzt. Ermittelt werde wegen Nötigung im Straßenverkehr.

Für überregionale Schlagzeilen sorgte eine Hochzeitsgesellschaft, die mit mehreren Sportwagen den Verkehr auf einer Autobahn stoppte, um dort Hochzeitsfotos zu machen. 

Lesen Sie auch: Heiratsantrag per Knöllchen: Mann "rast", damit Freundin dieses Foto bekommt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare