Hilfsfonds für langfristige Unterstützung eingerichtet

Hochwasserhilfe ist beendet

Von rechts nach links: Birgit Niehaus-Malytczuk, Regionalvorstand der Johanniter, Anke Crone, Mitarbeiterin der Johanniter, Klaus Majoress, Superintendent Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg, Monika Deitenbeck-Goseberg, Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Oberrahmede, Jutta Beißner, Leiterin Marketing/Kommunikation der Johanniter.

Lüdenscheid - Die Hochwasserhilfe für Lorenzkirch in Sachsen ist abgeschlossen: „Eine großartige Beteiligung und viele Aktionen erbrachten die stolze Spendensumme von exakt 10 346,99 Euro“, teilten die Johanniter mit – und geben einen Rückblick auf die groß angelegte Hilfsaktion:

„Uns geht es gut hier in Südwestfalen“: Das war im Sommer 2013 die feste Überzeugung einiger Menschen, die gemeinsam den von der Flut betroffenen Menschen in Lorenzkirch in Sachsen helfen wollten. Denjenigen, die alles verloren hatten: ihre Häuser, ihre Gärten, ihre Einrichtung, ganz persönliche Dinge, Kleidung, Spielzeug.

Dass Menschen, wenn sie sich zusammenschließen, mehr ausrichten können, war der ausschlaggebende Gedanke, der für einige Wochen in Lüdenscheid und im Märkischen Kreis zum Programm wurde.

Aus der Betroffenheit heraus, den Menschen zu helfen, die es so hart getroffen hatte, haben Kinder und Erwachsene, Gruppen, Firmen und Einzelpersonen Aktionen veranstaltet, deren Erlös für die Hochwasserhilfe der Johanniter bestimmt war.

Schirmherr der Spendenaktion war Klaus Majoress, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises, der – gemeinsam mit Monika Deitenbeck-Goseberg und ihrer Evangelischen Kirchengemeinde Oberrahmede – all diejenigen unterstützte, die sich mit Ideen, Aktionen und Geldspenden eingebracht haben.

Mit Sammelaktionen bei Sanitätsdiensten, einer Botschafteraktion auf Facebook, Sammelaktionen in Seniorenkreisen und Betreuten Wohneinrichtungen, Barspenden, Kollektenspenden zweier Gospelchöre, Spenden heimischer Unternehmen, Trödelmärkten, Singen der Johanniter-Kindergartenkinder, Waffelbacken und vielen weiteren Aktionen stieg das Spendenbarometer täglich mehr an, so dass letztlich die Spendensumme von 10 346,99 Euro zusammenkam.

Mittlerweile sind in Kirchspiel Zeithain (die Gemeinde, zu der auch Lorenzkirch zählt) Fonds gegründet worden, in welche die Spendengelder eingezahlt werden.

Nach weiteren Gesprächen mit der Pastorin aus Kirchspiel Zeithain, die die betroffenen Menschen in Lorenzkirch betreut, erfuhren die Johanniter, dass aus den geschaffenen Fonds nun die gerechte Verteilung der Spendengelder erfolgt. Man habe sich nun einen Überblick verschaffen können, wer dringend Hilfe benötigt und was gebraucht wird.

Darüber hinaus findet im Oktober unter dem Motto „Urlaub von den Sorgen“ in Zusammenarbeit mit der Diakonie ein verlängertes Erholungswochenende im Vogtland für die betroffenen Menschen und Familien statt. An diesem Wochenende sollen die Menschen vor allem Kraft tanken können. Für dieses Wochenende werden ebenfalls Flutspenden eingesetzt.

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