Hochgewirbelt: Eisenteil trifft Autos

Nächtlicher Schrecken: Etwas fliegt in die Windschutzscheibe.

Lüdenscheid - Doch kein Steinwurf, wie zunächst vermutet, und auch keine marode Brücke, von der Teile auf die Fahrbahn fallen: Ein 15 mal 4 Zentimeter großes Eisenteil war offensichtlich der Grund für zwei beschädigte Fahrzeuge auf der Autobahn in der Nacht zu Montag.

Dabei gestaltete sich am Montag die Ursachenforschung kompliziert, weil zwei Polizeiwachen (Lüdenscheid, Meinerzhagen), die Autobahnmeisterei und die Autobahnpolizei damit befasst waren. Nach Polizeiangaben war eine 21-jährige Fahrerin mit einem weißen Audi gegen 0.45 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen mit rund 100 km/h in Richtung Frankfurt unterwegs. Unmittelbar nachdem sie in Höhe der Homert-Brücke von einem Opel überholt worden war, hörte sie einen Knall und stellte später eine tiefe Einkerbung in der hinteren linken Felge fest. Auf dem Weg zum Rastplatz sah sie den Opel mit zerplatzter Windschutzscheibe auf dem Standstreifen stehen. Markus Nigmann, Medienbeauftragter von der Autobahnniederlassung Hamm, klärte schließlich den Sachverhalt. Ein Eisenteil sei aufgewirbelt worden und noch in der Nacht von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei gefunden worden. Die Polizei habe dann festgestellt, dass es zu den Beschädigungen an den Fahrzeugen passte. - sum

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare