„Hoch motiviertes und bestens geschultes Team“

Marika Wollschläger und ihr Team (v.l.): Anne Katrin Soennecken, Sandra Beuter, Marika Wollschläger, Sven Sieburg, Ulrike Rodemann, Mechthild Reer-Stracke.

LÜDENSCHEID ▪ Auf ein spannendes und arbeitsreiches Jahr blickte der erste Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe, Friedrich Linden, am Donnerstagabend im Personalrestaurant der Sparkasse zurück.

Die Lebenshilfe Lüdenscheid verfüge über ein hoch motiviertes und fachlich bestens geschultes Mitarbeiterteam, berichtete Linden. Zudem stehe der Verein finanziell auf einer grundsoliden Basis. Die Lebenshilfe sei mittlerweile ein Verein, der im Jahr einen Umsatz von rund 4,3 Millionen Euro mache und 139 Mitarbeiter beschäftige. Noch werden die Räume am Grünewald umgebaut, doch bald sollen in dem Lebenshilfe-Center Wohnungen, Appartements, ein Multifunktionsraum, in dem künftige Versammlungen abgehalten werden können, sowie ein Computerraum, ein Ruhe-, Entspannungs- und Gymnastikrau, eine Küche und die Büros für die Offenen Hilfen entstehen. Linden lobte die gute Zusammenarbeit von Vorstand und Geschäftsführung. Im vergangenen Jahr wurde mit Marika Wollschläger eine zusätzliche Geschäftsführerin eingestellt. Der langjährige Geschäftsführer Rolf Wille ist nun für den Bereich stationäres Wohnen verantwortlich, Marika Wollschläger verantwortet die Bereiche Offene Hilfen und Interdisziplinäre Frühförderung.

Wille stellte die Wohnbereiche vor: In Wigginghausen stehen statt früher 31 Plätze zum Ende des Jahres nur noch 24 Plätze zur Verfügung. „Dafür ziehen mehr Bewohner in kleine Außenwohngruppen, was die Bewohner als Steigerung der Lebensqualität beschreiben“, so Wille. Marika Wollschläger und ihr Team demonstrierten anschaulich ihre Arbeit. Ulrike Rodemann stellte die Beratungsstelle vor. „Die Angebote werden rege nachgefragt, die Beratungsstelle ist voll ausgelastet und trägt dazu bei, den guten Ruf der Lebenshilfe als kompetenter Dienstleister für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige zu stärken“, bestätigte auch Linden.

Sven Sieburg berichtete über die Arbeit und die Leistungen im Bereich Ambulant Unterstütztes Wohnen. Über ständig steigende Anfragen im Bereich des Familienunterstützenden Dienstes berichtete Anne Katrin Soennecken. Als neues Projekt sollen künftig geistig behinderte Mütter in einer neu entstehenden Wohnform mit ihren Kindern leben können. 270 Familien würden derzeit im Bereich der Frühförderung betreut, berichtete Mechthild Reer-Stracke. Tendenz steigend. „Das Team hofft bald interdisziplinär arbeiten zu können“. Die verschiedenen Angebote durch ehrenamtliche Helfer hatte sich Sandra Beuter zum Thema gemacht. Ende 2009 wurde die Stiftung Lebenshilfe Lüdenscheid gegründet. Zahlreiche Projekte wie die Behindertensportabteilung des LTV, talentierte Fußballer, der Kongress „Inklusion- Rechte werden Wirklichkeit“, das Projekt „Kumpelhaken“, musikpädagogische Maßnahmen, ein Tanzkurs für Menschen mit Behinderungen, aber auch unterstützungsbedürftige Familien wurden bereits mit über 8000 Euro von der Stiftung gefördert. Zudem wurde die gesamte EDV der Lebenshilfe erneuert. Für alle Mitarbeiter hatte Linden großes Lob im Gepäck. Und was sagte er bescheiden, als der zweite Vorsitzende Winfried Lütke-Dartmann das besondere Engagements Lindens würdigte? „Ich mache es halt gerne“.

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