Warnung gilt ab Dienstag

+++Extreme HITZE+++ Wetterdienst stuft Warnung für den MK herauf

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Hitzewarnung (Symbolbild). 

[UPDATE Dienstag 13.42 Uhr] Märkischer Kreis - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Märkischen Kreis eine Hitzewarnung herausgegeben. Sie gilt ab Dienstag. Wovor der DWD genau warnt: 

Die Hitzewarnung veröffentlichte der DWD am Montagmorgen. Darin heißt es, dass ab Dienstag um 11 Uhr bis um 19 Uhr im Märkischen Kreis eine starke Wärmebelastung erwartet wird. Die Hitze werde alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten, heißt es vom DWD. Die Warnung wurde am Dienstag noch einmal verlängert und heraufgestuft. 

Zunächst hieß es, dass Gebiete bis zu einer Höhe von 400 Meter über dem Meeresspiegel betroffen sind. In höheren Lagen galt die Warnung zunächst nicht. Am Dienstag wurde die Warnung dann noch ausgeweitet - und zwar bis Mittwoch um 19 Uhr. 

Jetzt sind alle Gebiete bis zu einer Höhe von 600 von der starken Wärmebelastung betroffen. Unter 200 Metern Höhe - dies betrifft Teile des Nordkreises - gilt nun sogar die Warnung vor einer extremen Wärmebelastung - die gefühlte Temperatur steigt demnach an zwei Tagen in Folge auf 38 Grad Celsius. 

Die Hitzewarnung des DWD. 

Auch die private Unwetterzentrale warnt ab Dienstagmittag um 12 Uhr vor "großer Hitze". Laut Unwetterzentrale.de werden im Märkischen Kreis am Dienstag zwischen 30 und 33 Grad Celsius erwartet. Von Mittwoch bis Freitag könne das Thermometer auf 35 bis 39 Grad Celsius steigen - örtlich um 40 Grad Celsius, wie es weiter heißt. Die Unwetterzentrale hat die Warnung nun bis Samstag, 27. Juli, verlängert. 

So verlief die letzte Hitzewelle im MK

Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes werden herausgegeben, wenn eine starke Wärmebelastung für mindestens zwei Tage in Folge vorhergesagt wird und eine ausreichende nächtliche Auskühlung der Wohnräume nicht mehr gewährleistet ist.

Zwei Warnstufen bei Hitze

Dabei gibt es zwei Warnstufen: Eine Warnung vor einer starken Wärmebelastung wie am Montag für den Märkischen Kreis wird dann heraus gegeben, wenn die Gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag bei etwa 32°C oder darüber liegt. 

Entscheidend ist die gefühlte Temperatur

Aufgrund eines Akklimatisationseffektes kann dieser Schwellenwert bei frühen Hitzewellen etwas niedriger und im Hochsommer etwas höher liegen. Im Fall einer Warnung wird prognostiziert, dass dieser Schwellenwert an mindestens zwei Tagen in Folge überschritten wird. Überschreitet die Gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Wert von 38°C, so wird vor einer extremen Wärmebelastung gewarnt.

Während einer Hitzewelle sollten Bürger folgende drei Grundregeln beachten, schreibt der DWD:

1. Meiden Sie die Hitze!

Gehen Sie nicht in die direkte Sonne! Gehen Sie nicht in der heißesten Zeit (nachmittags) nach draußen! Verschieben Sie körperliche Aktivität im Freien auf die frühen Morgenstunden! 

2. Halten Sie Ihre Wohnung kühl!

Lüften Sie nur dann, wenn es draußen kühler ist als drinnen! Vermeiden Sie tagsüber direkte Sonneneinstrahlung! 

3. Halten Sie Ihren Körper kühl 

Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr. Tragen Sie luftige, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung! Nehmen Sie eine kühle Dusche oder ein kühles Bad! Trinken Sie ausreichend und regelmäßig!

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