Historischer Weihnachtsmarkt: Gekoppelt mit verkaufsoffenem Sonntag? 

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Vorfreude: Für den 3. Historischen Weihnachtsmarkt in der Altstadt sind alle Buden vermietet.

Lüdenscheid - Der 3. Historische Weihnachtsmarkt in der Altstadt findet wieder am zweiten Adventswochenende (6. bis 8. Dezember) rund um die Erlöserkirche statt. Für zusätzliche Besucher könnte ein Antrag des Stadtmarketings sorgen: Falls der Rat zustimmt, gibt es am 8. Dezember den 2. verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr.

Alle 33 Hütten sind vermietet, die Mischung stimmt, und auch das musikalische Programm nimmt Gestalt an. Sigrid Schroeder, Vorsitzende des Altstadtvereins und als solche treibende Kraft hinter dem Altstadtweihnachtsmarkt, ist zuversichtlich, dass die Veranstaltung rund um die Erlöserkirche wieder ein Magnet in der Vorweihnachtszeit wird. Da zum zweiten Adventswochenende (6. bis 8. Dezember) diesmal auch der Nikolaustag gehört, ist die Symbolik perfekt: „Der Nikolaus zieht durch die Gassen.“

Für zusätzlichen Betrieb in der Innenstadt dürfte, die Zustimmung des Rates am 4. November vorausgesetzt, ein verkaufsoffener Sonntag sorgen. Das Lüdenscheider Stadtmarketing habe den verkaufsoffenen Sonntag am 8. Dezember vorgeschlagen, sagt Marit Schulte von der städtischen Pressestelle auf Nachfrage. Dem Antrag liege bereits eine Zustimmung von Verdi bei. Auch das Stern-Center wäre demnach diesmal mit dabei. Beim ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr am 5. Mai hatte das Center nicht geöffnet.

Dem Historischen Weihnachtsmarkt in der Altstadt könnte das einen zusätzlichen Besucherschwung und dringend benötigte Einnahmen bringen. Dass der Verein inzwischen gemeinnützig ist, könnte der Kasse ebenfalls dienlich sein. Denn die Organisation eines attraktiven Marktes ist ein finanzieller Kraftakt. „Wir bitten dringend noch um Spenden,“ sagt Sigrid Schroeder, „denn anders trägt es sich nicht.“

Den Löwenanteil bringt der Verein selbst durch den Glühweinverkauf auf. Doch die Kosten für Genehmigungen und vor allem die Elektrik summierten sich. In diesem Jahr verzichtet man daher auf die große Bühne neben der Kirche. Stattdessen werde das Programm aus der Kirche übertragen, Musiker gingen über den Platz, es gebe ein offenes Singen, ein Orgelkonzert sowie den Musikschul-Klassiker Apfel, Nuss und Mandelkern.

Zur Eröffnung am Freitag spielt das junge Blasorchester. All' das sei ein wichtiger Bestandteil: „Ohne Musik geht es nicht.“ Einige neue Anbieter beleben die Buden, darunter der Boxclub, der Verein Lichtroutenkollektiv sowie der Weltladen. Zudem wird der Markt süßer – dank kandierter Äpfel, Zuckerwatte, gebrannter Mandeln und Kaiserschmarrn. Und der Mitmachzirkus Clowns und Company tritt mit einer Feuershow au

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