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Historischer Weihnachtsmarkt lockt in Lüdenscheider Altstadt

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Von: Susanne Kornau

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Für die Weihnachtsmärkte wird der Baustellenbereich an der Wilhelmstraße vorübergehend geräumt.
Für die Weihnachtsmärkte wird der Baustellenbereich an der Wilhelmstraße vorübergehend geräumt. © Nougrigat

Verteilt an Kirche und Wilhelmstraße: Vom 2. bis 4. Dezember findet wieder der Historische Altstadt-Weihnachtsmarkt mit 23 Hütten statt. 

Lüdenscheid – Es ist der perfekte Platz: Mit der ältesten Kirche der Stadt im Rücken und dem schönsten Fest des Jahres vor Augen soll alles andere mal für eine kurze Zeit vergessen werden dürfen. Vor allem all die Baustellen in der Stadt. Am zweiten Adventswochenende, also vom 2. bis 4. Dezember, wird’s wieder heimelig an der Erlöserkirche. Dann öffnen die festlich geschmückten Hütten des Historischen Weihnachtsmarktes und sorgen mit ihrem Angebot für adventliche Stimmung, für die letzten Geschenke und für ein paar Leckereien –  kurzum, für etwas Muße in diesen anstrengenden Tagen. „Die Leute brauchen Lichtblicke. Dafür machen wir es“, sagt Sigrid Schroeder, die Vorsitzende des Altstadtvereins.

Sie können es aber auch nur machen, weil sie viele Helfer aus dem Freundes- und Bekanntenkreis haben – und Sponsoren wie das Lüdenscheider Stadtmarketing (LSM). „Sonst ginge es nicht“, sind sich Sigrid Schroeder und ihr Stellvertreter Marco Schwarzkopf einig.

23 Hütten

Denn es ist sehr viel Arbeit, anderen eine Freude zu bereiten. Das gelingt nur, wenn das Team selbst viel Spaß an der Sache hat, und das hat es: Dass man insgesamt 23 Hütten mit Leben füllen kann, sorgt für eine hübsche Kulisse vor der Kirche. Denn der Großteil wird auf der Wilhelmstraße platziert; wegen des umzäunten Turmbereiches sei das nicht anders möglich, heißt es, und auch die Feuerwehr braucht ihre Wege: „Aber die war sehr kooperativ.“ Kurzum: Es sind einige Buden weniger als bei vorherigen Veranstaltungen, wo man die 30er-Marke knacken konnte. „Doch es ist das Optimum“, finden Schroeder und Schwarzkopf. Die Freude ist groß über die schöne lokale Mischung.

Dass es auch in diesem Jahr keinen Weihnachtsbaum vor der Kirche geben wird, wird angesichts des aktuellen Platzmangels als nicht ganz so schlimm empfunden. Die Hoffnung sei aber auch, dass der Baum künftig nicht dauerhaft wegfalle – als eine Art Sparmaßnahme, womöglich.

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Freitag um 16 Uhr (Marktende 22 Uhr), am Samstag geht’s weiter von 12 bis 22 Uhr, am Sonntag von 11.30 bis 18 Uhr. Das Begleitprogramm wächst und verändert sich gerade noch etwas, aber einige Anker stehen fest. Es wird eine kleine Bühne am Laufweg seitlich vom Fabriksken geben. In Kooperation mit der Kirchengemeinde wird auch in der Kirche Programm geboten. Am Freitag tritt abends ab 20 Uhr die Coverband Ohne Yoko auf, am Samstag ist die Knusperhäuschen-Versteigerung für den guten Zweck geplant, für 18 bis 19.30 Uhr lädt die Musikschule zu „Apfel, Nuß und Mandelkern“ in die Erlöserkirche ein – mit besinnlicher und fröhlicher Musik zum Advent. Für abends ist zudem noch eine kleine Feuershow vorgesehen. Sonntags sind Nikolaus und Stelzenengel unterwegs und zum Abschluss des Drei-Tage-Marktes gibt es um 18 Uhr noch ein Orgelkonzert in der Erlöserkirche. Einzelheiten zum Programm, so versprechen die Veranstalter, würden noch nachgeliefert.

Der Historische Weihnachtsmarkt in der Altstadt konzentriert sich in diesem Jahr auf die Wilhelmstraße und den seitlichen Eingangsbereich zur Kirche.
Der Historische Weihnachtsmarkt in der Altstadt konzentriert sich in diesem Jahr auf die Wilhelmstraße und den seitlichen Eingangsbereich zur Kirche. © Cedric Nougrigat

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