Hinreißendes Konzert zum Geburtstag

Figga’s Jazz Docs feiern ihren „Dreißigsten“ im Panoptikum

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Gute Laune versprühten Figga’s Jazz Docs auch zum Jubiläum.

Lüdenscheid - Statt eines Kaffeekränzchens gab’s zum Jubiläum der Band Figga’s Jazz Docs im Panoptikum einen ordentlichen Schlag Dixie, New Orleans und Mainstream mit kernigen, aber auch ausgelassenen Soli obenauf. Wenn das kein Grund ist, gute Laune zu versprühen: Seit 30 Jahren existiert die Band um Figga Ulm, galt von Anfang an in der Region als eine der besten Botschafter traditionellen Spiels.

Der Jazz-Club Lüdenscheid hatte die Docs ins Panoptikum eingeladen und damit ein gutes Händchen bewiesen. Angetrieben von Drummer Hubertus Stein und Ausnahme-Bassist Michael Ledig konnte die Band ihr munteres Spiel aufziehen. Bester Laune zeigte sich Klarinettist Dr. Figga Ulm, der sich bei den ersten Nummern noch eher abwartend verhalten hatte und dann zunehmend aufdrehte. Absolut bestrickend waren Ulms wohldosierte Zusammenspiele mit Charlie Viesehon. Ulm zunehmend in großer Höhe operierend und Viesehon mit himmlischem Klang eher knapp, aber mit wunderbarer Linie dagegen haltend. Bern Jakob am Tenor-Saxophon sprudelte vor Melodienreichtum, Werner Müller (Tuba, Ventilposaune) glänzte vor allem an der Posaune solistisch mit weichem Ton. Dazu gesellte sich Werner Degenhardt, der am Tenor-Banjo auch solistisch überzeugte. Nummern wie „Figga’s Blues Boogie“ oder „At Georgia’s Camp Meeting“ rissen hin.

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