Hilfsprojekt soll nicht sterben

Lüdenscheider wollen Wohnungslosen weiter helfen

Wohnungslose Lüdenscheid Hilfe
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Das Hilfsprojekt „Alles. Und Suppe.“ war ein voller Erfolg.

Auch wenn das Obdachlosen-Hilfsprojekt „Alles. Und Suppe.“ zum 31. Mai planmäßig ausgelaufen ist, soll es nicht beerdigt werden. Dafür will ein Initativkreis sorgen, dessen Gründung bevorsteht.

Lüdenscheid - Mara Buhl von der Youngcaritas im Märkischen Kreis nennt in dem Einladungsschreiben zur Gründung des Initiativkreises die Akteure, die bei „Alles. Und Suppe.“ mitgemacht haben: die Stadtverwaltung, den Verein Willi & Söhne, den Verein Glücksbringer, die Hardcore Help Foundation, den Obdachlosen-Freundeskreis und den Caritasverband Altena-Lüdenscheid.

Knapp sechs Monate, so schreibt sie, habe man den wohnungs- und obdachlosen Menschen in Lüdenscheid und Umgebung in den kalten Wintermonaten zu Coronazeiten ein wichtiges Wärme- und Hilfsangebot bieten können. Ein weiterer wichtiger Schritt sei das niederschwellige Angebot der Coronaschutzimpfung im AJZ für Wohnungs- und Obdachlose gewesen.

Insgesamt seien an 148 Öffnungstagen 790 Wärmestunden geboten, mehr als 7950 Portionen Essen verteilt und mit etwa 50 Ehrenamtlichen 2155 ehrenamtliche Stunden bei „Alles. Und Suppe.“ geleistet worden. Mara Buhl: „Wir sind überwältigt! Da uns die letzten Monate aber auch gezeigt haben, wie wertvoll die Begegnungen waren, welche Gespräche sich entwickelt haben, wie Brücken gebaut und neue Netzwerke entstanden sind, möchten wir gerne mit allen Interessierten einen Initiativkreis ‘Alles. Und Suppe.’ bilden.“

Bei dem Gründungstreffen des Initiativkreises soll am 29. Juni überlegt werden, wie man auch in Zukunft einmal die Woche (mittwochs) „ein gutes Angebot für Menschen in besonderer Lebenslage“ im AJZ schaffen kann.

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