Kein Spielzeug im (T)Raumland

Hilferuf aus Second-Hand-Kaufhaus

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Hoffen im Interesse der Kinder aus einkommensschwachen Familien auf Spielzeugspenden, um die leeren Regale auffüllen zu können: Sandra Schüttler und Frank Grewe.

LÜDENSCHEID - Enttäuschte Kindergesichter angesichts leerer Spielzeugregale haben das „(T)Raumland“-Team zu einem Hilfeaufruf bewegt. Ohne Sachspenden kann das Second-Hand-Kaufhaus des evangelischen Perthes-Werkes Kindern aus einkommensschwachen Familien kein Spielsachen-Angebot mehr machen.

„Die Nachfrage nach gut erhaltenen Puzzles, Büchern, Stofftieren und Spielen aller Art ist sehr groß“, erklärt die ehrenamtliche Verkäuferin Sandra Schüttler. Gemeinsam mit ihrer ebenfalls ehrenamtlichen Kollegin Ivonne Stahlschmidt ist sie auch für die Abteilung „Rund ums Kind“ zuständig. Häufig kämen Mütter mit ihren Kindern, die gern in den normalerweise gut gefüllten Regalen stöberten, wenn die Mami beispielsweise nach Kinderkleidung schaue. „Und bei unseren sehr günstigen Preisen kaufen auch Mütter mit sehr wenig Geld gern mal wieder neues Spielzeug“, ergänzt Arbeitsanleiter Frank Grewe. Im „(T)Raumland“ erhalten Menschen mit geringem Einkommen noch einmal einen Nachlass von 20 Prozent auf den ausgezeichneten Preis.

Die Spielzeugspenden werden montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr in dem Second-Hand-Kaufhaus an der Bräuckenstraße 75 entgegengenommen; auf Wunsch können sie auch beim Spender abgeholt werden (Tel. 0 23 51/ 3 79 95 90). - wok

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