Hervorragende Stimmung bei Nachtflug-Party

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Die Stimmung in den Nachflug-Lokalen war gut. Live-Musik gab‘s verteilt über die gesamte Innenstadt in verschiedenen Kneipen und Clubs.

Lüdenscheid - Obwohl das Wetter am Samstag bei der Neuauflage der Nachtflug-Party nach zehn Jahren nicht wirklich mitspielte, war die Stimmung in vielen der teilnehmenden Locations hervorragend.

Schließlich hatten die Veranstalter um Gastronom Oliver Straub eine Menge toller Live-Acts aufgefahren, die zum pauschalen Eintrittspreis in den Kneipen und Clubs Lüdenscheids erlebt werden konnten. Ein großer Teil des Nachtflug-Lebens spielte sich in der Oberstadt ab. Zum Beispiel im Lönneberga, wo das Duo Funcascade, bestehend aus den Altenaer Musikern Tlako Mokgadi und Ulrike Wagner, aufspielte.

Nebenan im Eigenart waren die Songs der Gruppen Supertramp und Queen von der Formation Super-Queen als Akustikcover zu hören. Performt mit Saxophon, Keyboard, Gitarre und Cajon sorgten die Musiker mit Songs wie „Give A Little Bit“ (Supertramp) oder „Fat Bottomed Girls“ (Queen) für besondere Hörerlebnisse.

Eine sichere Bank war auch der griechische Rock-Gitarrist Dimmy Latecomer aus Düsseldorf im gut besuchten Reidemeister. In Lüdenscheid bereits bestens bekannt, begeisterte Dimmy an der Stromgitarre mit typischen Gitarren-Hits wie „I Love Rock’n Roll“ oder „Purple Rain“.

Nachtflug-Party 2017

Der Festsaal der Gaststätte Dahlmann war ebenfalls bestens gefüllt, denn hier sorgte die Cover-Band Nightlife mit Sänger Dirk Hackenberg für Stimmung.

Die Grafen aus Hagen sind ein echter Klassiker, wenn es um Oldies und Beat-Musik geht. Bei der Nachtflug-Party mischten sie die gut gefüllte Altdeutsche Bierstube auf, während in der direkten Nachbarschaft in der Gaststätte Budde Gitarrist und Sänger Udo Prinz alias Mr. Prinzident sein Rock-Solo-Programm zum Besten gab.

Wer den Weg die Treppen hinab zur Neuen Heimat fand, traf auf die Formation „Opa kommt“, die mit Rocksongs der 60er und 70er Jahre aufwartete.

Robin Stone sorgte dafür, dass in Graf’s Galerie kein Blatt Papier mehr zwischen die Gäste passte. Ein großartiger Act, der leider innerhalb des Festivals kaum Beachtung fand, trat in der Tanzschule S auf. Der chilenische Sänger und Gitarrist Daniel Puente Encina hatte seinen Percussionisten Vito Giacocelli aus Italien mitgebracht und kreierte mit seinen eigenen Songs eine mitreißende Mischung aus Latin Soul, Boogaloo Blues, Son Cubano, Rock und südamerikanische Rhythmen.

Im Extrablatt auf dem Rathausplatz war schließlich die zweite Formation des Abends zu hören, die mit eigenen Songs aufwarten konnte. Das Singer-Songwriter-Duo „HonigMut“, bestehend aus Melina Fuhrmann und Nando Andreas, überzeugte zusammen mit den Gastmusikern Patrick Honzig und Rudolf F. Nauhauser.

Wer schließlich dem Saitensprung einen Besuch abstattete, begegnete hier mit Guru Da Beat einem Percussionisten mit magischen Grooves, bevor er sich zur Knapper Straße und den letzten beiden Stationen der Nachtflug-Party aufmachen konnte. In der Alten Druckerei trat die Band Das Wunder auf, die mit deutschem Rock und Pop aufwartete.

Den Abend ausklingen lassen konnte der Party-Besucher schließlich nebenan im Stock, wo der Jazzclub Lüdenscheid mit seiner offenen Bühne für Musiker aller Genres vertreten war.

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