Notarzt im Einsatz

Sturz in die Tiefe: Dachdecker (27) aus dem MK fällt vom Dach und prallt gegen Holzbalken

Feuerwehrauto in Herdecke
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Ein Dachdecker ist von einem Gerüst in Herdecke gestürzt. Die Feuerwehr musste ihn erstversorgen. 

Ein schrecklicher Arbeitsunfall: Ein 27-jähriger Dachdecker stürzt vom Dachfirst. Dabei verletzt er sich schwer.

Herdecke - Ein 27-jähriger Dachdecker aus Lüdenscheid ist bei Arbeiten vom Dachfirst in ein abgedecktes und offenes Dach gefallen. Er ist etwa in zwei Metern Tiefe gestürzt und verletzte sich an einem Holzbalken schwer. Der freiwilligen Feuerwehr Herdecke wurde am Mittag um 12.48 Uhr eine abgestürzte und eingeklemmte Person gemeldet. Der Unfall ereignete sich im Leharweg.

Der Patient lag bei Eintreffen der Feuerwehr im Inneren des Daches. Die Einsatzkräfte verschafften sich mit Schutzausrüstung Zugang über das Gebäudegerüst. Der Dachdecker wurde von einem Notarzt, Rettungsdienst und Unterstützung der Feuerwehr auf dem Dach erstversorgt und stabilisiert, berichtet die Feuerwehr Herdecke in einer Mitteilung.

Der Mann ist von einem Dachfirst gefallen und gegen einen Holzbalken geprallt. 

Sturz in zwei Meter Tiefe: Dachdecker aus Lüdenscheid schwer verletzt

Zur Bergung der verletzten Person wurde von außen eine Drehleiter mit Tragegestell in Stellung gebracht. Hierbei wurde die Feuerwehr vor Probleme gestellt: „Zunächst war unklar, ob die Ausladung der Drehleiter für die Personenrettung ausreichte“, heißt es in der Mitteilung. Auch eine Höhenrettungseinheit der Feuerwehr Dortmund befand sich bereits auf der Anfahrt.

Der Mann aus Lüdenscheid wurde erstversorgt. Im Anschluss wurde der ansprechbare Patient auf dem Dach in einen Schleifkorb mit Vakuummatratze umgelagert und über die Drehleiter schonend nach unten gefahren. Dort wurde der 27-Jährige dem Rettungsdienst übergeben. Der Mann musste in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden.

Unfall in Herdecke: Feuerwehr rettet Mann aus Lüdenscheid

Wie die Feuerwehr schildert, seien die Arbeiten auf dem Dach nicht ungefährlich gewesen: „Es handelte sich um einen nicht ausgebauten Dachstuhl und die dort verbauten Holzbohlen des Bodens waren teilweise nicht tragfähig.“ Es seien Bretter zur Oberflächenvergrößerung eingesetzt worden. Der Einsatz dauerte etwa 90 Minuten. -eB

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