Neu am Klinikum: Dr. Stéphane Stahl

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Willkommen: PD Dr. Stéphane Stahl (Mitte), hier mit Geschäftsführer Dr. Thorsten Kehe (l.) und Aufsichtsratsvorsitzendem Detlef Seidel.

Lüdenscheid -  Vor zwei Monaten war er noch in Heidelberg. Inzwischen ist er „mit Sack und Pack und Familie“ bereits nach Lüdenscheid gezogen, wo er sich „sehr, sehr gut eingelebt“ hat. Privatdozent Dr. Stéphane Stahl (39), der neue Direktor derKlinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie/Handchirurgie am Klinikum, ist angekommen.

„Arbeit gibt es jede Menge“, hat er schon festgestellt. Die Herausforderungen seien wirklich spannend, die Zusammenarbeit mit den Kollegen gut angelaufen.

Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, ist froh über den Neuzugang, „weil er das Behandlungsspektrum nochmal erweitern kann“. Zudem bringe er neue Methoden mit und somit die besten Voraussetzung zur Weiterentwicklung gerade auch der plastischen und der Handchirurgie. „Wir haben gute Kandidaten gesichtet“, freute sich Dr. Kehe über die Resonanz auf die Ausschreibung. Daraus schließt er: „Lüdenscheid ist ein interessantes Pflaster.“

Die Klinik selbst ist demzufolge auch eine reizvolle Herausforderung, sogar für international erfahrene und für ihre wissenschaftliche Forschung ausgezeichnete Mediziner. 2015 erhielt Dr. Stahl den Herbert-Lauterbach-Preis, eine Würdigung des Klinikverbundes der gesetzlichen Unfallversicherungen.

Geboren in Paris – der Vater war dort als Arzt und Biochemiker tätig – hat der Privatdozent in Heidelberg und zuletzt in Tübingen gearbeitet. Als leitender Oberarzt an der BG Unfallklinik und Universitätsklinik habe er dort die Entwicklung der Tübinger Klinik für Plastische, Hand-, Rekonstruktive und Verbrennungschirurgie seit 2007 begleitet und als Verantwortungsträger mit beeinflusst, heißt es im Kurzporträt des Klinikums. 

Seine Frau, ebenfalls plastische Chirurgin, hat eine berufliche Perspektive in Dortmund. Die beiden sind Eltern eines sieben Monate alten Sohnes. „Wir gehen beide sehr leidenschaftlich und gerne unserem Beruf nach“, sagt Dr. Stahl. Deshalb sei der Freizeitwert der Region beim ersten Besuch auch zweitrangig gewesen: „Der Reiz war, dass es hier eine unglaubliche Vielfalt an Fachdisziplinen gibt, wie man es sonst nur an Uni-Kliniken kennt.“ Aber unwichtig war der private Aspekt andererseits auch wieder nicht: „Meiner Frau hat’s sehr gefallen. Wir sind sehr sicher, dass wir uns hier wohlfühlen werden.“

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