„Heißer Herbst“ des DGB: „Gerecht geht anders!“

Organisieren die Aktionen zum „Heißen Herbst“: (v.l.) Kevin Dewald, Bernd Benscheid, Uli Padberg, Michael Hermund, Gudrun Gerhardt und Thorsten Schnabel.

LÜDENSCHEID ▪ „Gerecht geht anders!“ Unter diesem Motto kündigt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) einen „Heißen Herbst“ an. Wie DGB-Regionalvorsitzender Michael Hermund gestern sagte, sei ein „umfangreicher Veranstaltungsreigen vorbereitet“.

Nach Umfragen in den Betrieben stehe fest: „Die Menschen sind unzufrieden mit der Bundesregierung“ und deren „Privat-vor-Staat-Philosophie“, so Hermund. Ob Rente mit 67, ob die Diskussion über das Gesundheitswesen und die Kopfpauschale, ob demographische Entwicklung und Facharbeitermangel oder von den Gewerkschaften als mangelhaft eingestufte Lage auf dem Arbeitsmarkt mit Leiharbeit und kleinen Löhnen – der DGB und die ihm angeschlossenen Gewerkschaften plädiert für einen „Kurswechsel in Berlin“.

Den Auftakt zum „Heißen Herbst“ macht eine Veranstaltung am 26. Oktober um 17 Uhr im Festsaal des Schützenheims Hohe Steinert. Betriebs- und Personalräte, Mitarbeitervertretungen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen und Interessierte aus dem ganzen Kreis werden den Nordrhein-Westfälischen DGB-Vorsitzenden Andreas Meyer-Lauber zu Gast haben, der als Redner auftritt.

Am 4. November wird es im Bürgerforum des Rathauses eine Podiumsdiskussion mit den Bundestagsabgeordneten aus der Region geben. Hier können die Gäste sich beteiligen, Fragen stellen und Kritik üben. Moderiert wird die Runde von LN-Redaktionsleiter Thomas Hagemann.

Und am 13. November schließlich fahren die Gewerkschafter zur zentralen Kundgebung zur Dortmunder Westfalenhalle. Anmeldungen für die Teilnahme und die Busfahrten werden unter Tel. 0 23 31 / 38 60 40 sowie von Betriebs- und Personalräten und den Einzel-Gewerkschaften vor Ort entgegengenommen.

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