Diese Helden sorgen für ein ausverkauftes Haus

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Das Duo Breddermann übernahm den Schlussakkord beim "Heimathelden-Konzert" bei Dahlmann.

Die Heimathelden-Erfolgsgeschichte wurde am Samstag im Saal der Gaststätte Dahlmann fortgeschrieben. Das Festival mit lokalen Bands fand bereits zum fünften Mal statt, und einmal mehr war der Saal mit 200 Zuschauern komplett ausverkauft.

Lüdenscheid – Fünf heimische Formationen sorgten für ein abwechslungsreiches Live-Programm, und DJ Marc Kiss, der auch die Moderation des Abends übernahm, legte im Anschluss an die gut fünfstündige Live-Show auf.

Den Anfang machte die Gruppe Ampersand. Björn Bergs (Gesang), Benjamin Schlanzke (Gitarre, Backing-Vocals), Max Jalaly (Kontrabass) und Stefan Wecker (Schlagzeug) mussten diesmal ohne ihre Frontfrau Julia Späinghaus auskommen, die krankheitsbedingt nicht auftreten konnte. Die Formation überzeugte wie gewohnt durch Rock- und Popsongs der vergangenen Jahrzehnte, die die Band gekonnt verjazzte, darunter „Come As You Are“ von Nirvana. Mit den Chrisdana Twins, die im Anschluss das Publikum begeisterten, spielten Ampersand ein gemeinsames Lied.

The Chrisdana Twins bestehen aus den Newcomerinnen Danai (Gesang, Klavier) und Christina (Gesang). Sympathisch und frisch kam ihre Fassung des aktuellen Nr.1-Hits „Dance Monkey“ rüber, bevor beim Sting-Klassiker „Englishman in New York“ das Publikum zum Mitsingen aufgefordert wurde.

Bei der Lüdenscheider Band Ohne Yoko wissen die Fans längst, was sie bekommen. Die Frontfrauen Patrizia Camassa und Nicole Friese steckten die Zuschauer einmal mehr mit ihrer schier grenzenlosen Energie an. Ihr Erfolgsrezept: aktuelle Hits sowie Rock- und Popsongs der vergangenen Jahrzehnte. Die Sängerinnen, wie gewohnt unterstützt von Heiko Lautwein (Gitarre), Marc Friese (Bass und Backing Vocals), Axel Eberl (Gitarre) und Stefan Klobes (Schlagzeug und Gesang), punkteten mit populären Songs zum Mitsingen wie „Jolene“ von Dolly Parton oder „Sex On Fire“ der Kings Of Leon.

Festival Heimathelden 5.0, Dahlmann

Noel Thieme (Gesang, Gitarre) ist vielen durch seine Band Jinruh bekannt. Jetzt trat der Dortmunder als Noel Thieme und Band auf, bewegte sich allerdings wie gewohnt in den Bereichen Roots-Reggae, Funk und Pop. Als einzige Combo des Abends griffen die Dortmunder ausschließlich auf eigenes Material zurück. Thieme sowie seine Musiker Nico Atzeni (Schlagzeug), Malte Winter (Bass), Henning Neidhardt (Keyboard) und Philipp Humburg (Gitarre) spielten ein relaxtes Set, bei dem die technische Raffinesse sowie die durchweg guten und eingängigen Songs ohne Ausnahme überzeugen konnten.

Den Schlusspunkt setzte das Duo Breddermann mit Christian Breddermann (Gesang, Cajon, Schlagzeug) und Erkan Besirlioglu (Gitarre), beide auch Veranstalter des Heimathelden-Festivals. Durch Spielfreude und Interaktion mit den Fans punkteten die Musiker ebenso wie durch die Auswahl an Rock- und Popsongs zum Mitsingen – unter anderem waren Gassenhauer wie „Cordula Grün“ oder „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller mit dabei. Höhepunkte des Sets waren zwei Gesangsduette, die Christian Breddermann mit Gast-Sängerin Marleen Türk interpretierte. Neben dem Oscar-prämierten „Shallow“ sangen die beiden auf mitreißende Weise das Lied „Separate Lives“ von Marilyn Martin und Phil Collins.

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