Heike Weiland-Günther neue Schulleiterin

Heike Weiland-Günther ist neue Leiterin der Knapper Grundschule.

LÜDENSCHEID ▪ Heike Weiland-Günther ist die neue Schulleiterin an der Knapper Schule. Mit Beginn des neuen Schuljahres am 1. August hat die 43-jährige Lüdenscheiderin ihr Amt angetreten und damit eine rund zweijährige Vakanz der Rektorenstelle beendet.

Sie selbst gehört bereits seit 2002 dem Kollegium der Schule an und war auch selbst als Kind Schülerin der Knapper Schule. Besonders wichtig ist es ihr, dass die Kollegen – 19 Lehrer unterrichten an der Schule – hinter ihrer Entscheidung, sich zu bewerben, stehen.

Der Entschluss sei nach und nach gewachsen, erzählt sie, seitdem sie vor etwa einem Jahr begonnen hat, im Team Schulleitungsaufgaben mit wahrzunehmen. Während der Vakanz hatten Schulleiter anderer Lüdenscheider Grundschulen die Leitung kommissarisch übernommen. Aber letztlich mache das dauerhafte Fehlen eines eigenen Schulleiters langfristig planbare Aufgaben schwieriger. Als eigene Ziele formuliert Heike Weiland-Günther, dass sie gemeinsam mit dem Kollegium eigene pädagogische Konzepte entwickeln möchte. „Wir wollen Maßstäbe setzen, die gemeinsam erarbeitet werden sollen.“ Außerdem möchte sie sich mehr um Pflege außerschulischer Kooperationspartner kümmern.

Dabei ist es der neuen Schulleiterin wichtig zu betonen, dass es auch in den vergangenen zwei Jahren ein aktives Schulleben gegeben habe und gute Arbeit geleistet worden sei. Aber auf Dauer sei die Mehrbelastung, die auf den Kollegen laste, wenn Leitungsaufgaben mit übernommen werden, einfach nicht stemmbar. Sie selbst hat „schweren Herzens“ die Leitung ihrer eigenen Klasse zum Schuljahresende aufgegeben, um sich jetzt voll und ganz den Verwaltungsaufgaben widmen zu können.

Die Knapper Schule hat einen Anteil von rund 80 Prozent von Kindern mit Migrationshintergrund. Diejenigen zu fördern, die die deutsche Sprache noch nicht perfekt können oder die aus bildungsfernen Familien kommen, sind Schwerpunkte. Aber ganz wichtig ist der Schulleiterin, „allen Kindern die bestmögliche Ausbildung zuteil werden zu lassen.“

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