Stadt will aus Deutschem Städtetag austreten

LÜDENSCHEID - Die Stadt Lüdenscheid will aus dem Deutschen Städtetag austreten, um die Gebühren dafür einzusparen. Zugleich ist ein Beitritt in den Städte- und Gemeindebund geplant, der weniger hohe Beiträge nimmt, sagte Kämmerer Karl Heinz Blasweiler.

Der Abschied aus dem Städtetag schmerze nur insofern, als Lüdenscheid tatsächlich einst zu den Gründungsmitgliedern dieses Verbundes gezählt habe. Ansonsten müsse der Deutsche Städtetag inzwischen als Vertretung kreisfreier Städte, vor allem der Großstädte gelten. Im Städte- und Gemeindebund dagegen fänden sich kreisangehörige Kommunen – „und da zählen wir sogar zu den größeren.“ Unzufrieden zeigte sich Blasweiler auch mit der Informationspolitik des Städtetags in allgemeinen Fragen. Hier habe er schon häufiger erlebt, dass Kollegen, deren Kommune im Städte- und Gemeindebund organisiert ist, über bessere und für Lüdenscheid wichtigere Kenntnisse verfügten als er selbst.

Der Wechsel des Verbandes soll der Stadt laut Haushaltssicherungskonzept 13 000 Euro an Beitragsersparnis einbringen. - hgm

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