Hilfe für Familien vor Aus?

Die Familienlotsin, die Neugeborene begrüßt, soll wegfallen.

LÜDENSCHEID - Die erst im letzten Jahr unter harten politischen Verhandlungen eingeführte halbe Stelle einer Familienlotsin soll laut Sparkonzept ersatzlos wieder abgeschafft werden. Die Verwaltung verspricht sich davon eine Einsparung in Höhe von 25 000 Euro jährlich.

Die Stelle „Frühe Hilfen - Neugeborenenbesuche“ ist zunächst bis Ende 2012 mit einer halben Stelle besetzt. Im Vorfeld hatte Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Hermann Morisse darauf gedrungen, die zunächst mit einer Viertelstelle vorgesehene Maßnahme aufzustocken. Sie ist Teil des Lüdenscheider „Netzwerkes Frühe Hilfen“. Morisse hatte darauf hingewiesen, dass diese Arbeit flächendeckend nicht mit einer Viertelstelle zu leisten sei und damit parteiübergreifend Unterstützung für seine Initiative erfahren.

Prävention steht im Mittelpunkt der Neugeborenenbesuche: Familien sollen auf das Angebotsspektrum hingewiesen werden, das sie zu ihrer Entlastung in Anspruch nehmen können. Zugleich kann die Fachkraft bereits frühzeitig erkennen, ob unter Umständen familiäre Problemlagen vorliegen und Hilfen anbieten. - hgm

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