Parken in der Innenstadt könnte teurer werden

LÜDENSCHEID - Zu den 194 Einzelpunkten des Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) zählen auch zwei, die das Parken in der Innenstadt betreffen: Jeweils 250 000 Euro an Mehreinnahmen und Aufwandsverminderungen sind darin eingetragen. 

„Aber diese Summen sind von uns willkürlich als Platzhalter eingetragen worden“, sagte Stadtkämmerer Karl Heinz Blasweiler am Dienstag auf LN-Anfrage. Es gebe indes viele Überlegungen dazu, deren Effekte zurzeit aber noch nicht genau zu beziffern seien.

Zu den Möglichkeiten zählen die schiere Erhöhung der Parkgebühren – wobei es bei zu hohen Tarifen auch zu wildem Parken oder einem Fernbleiben aus der Innenstadt kommen könnte –, ebenso wie eine teilweise Erstattung der Gebühren durch City-Geschäfte oder der Wegfall der „Brötchentaste“ für das 15-minütige Freiparken.

Mehreinnahmen erhofft man sich ohnehin durch die neue Parkpalette Corneliusstraße und die künftigen Automaten entlang der Bahnhofsallee. Auch könne man Parkhäuser fürs Anwohnerparken öffnen, Werbung auf den Tickets betreiben, unrentable Automaten abbauen oder die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Kreisstadt Lüdenscheid (WKL) in der Parkraumbewirtschaftung so umgestalten, dass für die Stadtkasse mehr dabei herausspringt. Politisch debattiert werden soll die Frage der Park-Einnahmen am Mittwoch im Bau- und Verkehrsausschuss, der ab 17 Uhr öffentlich in der neuen Pausenhalle der Staberg-Gymnasien berät. - hgm

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