Dachstuhlbrand an der B54

[UPDATE 16.30 Uhr] OBERBRÜGGE - Der Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses an der Volmestraße hat am Dienstagnachmittag für eine Vollsperrung der B54 gesorgt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. 

Die Alarmierung erfolgte gegen 13.30 Uhr: Der Dachstuhl eines Gebäudes gegenüber der Einmündung zur Poststraße hatte Feuer gefangen und sorgte für dichten Qualm im oberen Gebäudeteil.

Wie es von der Feuerwehr hieß, sei zunächst von Bewohnern vergeblich versucht worden, den Brand selbst zu löschen. Während sich dabei eine Person offenbar eine leichte Rauchvergiftung zuzog, konnte für alle übrigen Bewohner Entwarnung gegeben werden: Personen befanden sich beim Eintreffen der Wehr nicht mehr in der Gefahrenzone, so dass die Löscharbeiten umgehend begannen.

„Die Hubrettungsbühne war dabei von entscheidender Bedeutung“, betonte Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Stefan Czarkowski einmal mehr den Wert der Neuanschaffung. Denn mit dieser sei es den Feuerwehrleuten gelungen, schneller am Brandherd zu sein als die Atemschutztrupps, die das Feuer vom Treppenhaus aus bekämpften. Durch die nicht nur ausfahrbare, sondern auch abknickbare Leiter war auch der von der Straße abgewandte Gebäudeteil erreichbar.

Im Einsatz waren etwa 50 Kräfte der Löschzüge Stadtmitte und Oberbrügge sowie der Löschgruppe Bommert, die als Reserve für die Atemschutztrupps nachgeordert wurde. Die Bundesstraße 54 musste in Höhe der Poststraße für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Neben Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei waren auch das DRK, Vertreter der Stadtverwaltung und ein Notfallseelsorger vor Ort, der eine Person betreute.

Offenbar geklärt ist die Brandursache: Nach Angaben der Polizei fanden Schweißarbeiten im Dachstuhl statt, in deren Folge Dämmwolle Feuer gefangen haben könnte – abschließende Untersuchungen stünden noch aus.

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