Haus St. Josef: Besuch aus Berlin und Brüssel

Dr. Matthias Heider (l.) und Dr. Peter Liese (2.v.r.) wurden im Haus St. Josef von Einrichtungsleiter Jörg Fengels und seiner Stellvertreterin Daniela Mues begrüßt.

LÜDENSCHEID ▪ Überrascht und erfreut zugleich zeigte sich am Freitag Jörg Fengels, Einrichtungsleiter des Hauses St. Josef an der Gartenstraße, über den Besuch des Europa-Abgeordneten Dr.

Peter Liese und des Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider. Die beiden Christdemokraten machten sich mittels eines Rundgangs durch das Haus an der Gartenstraße einen Eindruck von den differenzierten Wohngruppenangeboten und erhielten Informationen aus erster Hand über die stationären und ambulanten Hilfen für die zurzeit 67 Kinder und Jugendlichen. „Das war mir bisher in der Form noch nicht so bekannt und ich wollte mich über die Arbeit kirchlicher Einrichtungen auf diesem Gebiet informieren“, sagte Dr. Heider. Gleichzeitig wies er auf das Modellprojekt „Jugend stärken“ hin, an dem sich die Stadt Lüdenscheid beteiligt. Es wendet sich an Jugendliche mit sozialen Benachteiligungen. Gefördert wird die Maßnahme vom Bund, aber auch von der EU, womit Dr. Peter Liese ins Spiel kommt, der zudem auf das beschlossene Kinderschutzgesetz hinwies, mit dem höhere Standards für den Schutz von Kindern in der Kinder- und Jugendhilfe geschaffen werden sollen.

Jörg Fengels betonte, das Haus St. Josef habe sich die fachkundige Beratung des Kinderschutzzentrums, mit dem man schon kooperiere, dazu geholt. Das Gesetz müsse dauerhaft mit Leben gefüllt werden. „Man darf und muss über Grenzverletzungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen reden. Die gibt es immer wieder. Daher ist das Gesetz gut.“

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