Hausbesitzer können künftig finanziell profitieren

Ist Ihr Haus im MK 40 Jahre und älter? Dann sind bis zu 40.000 Euro drin

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Viele Häuser im MK haben eine schlechte CO2-Bilanz

Märkischer Kreis – Für Hausbesitzer im Märkischen Kreis lohnt es sich ab diesem Jahr mehr als bislang, in die energetische Gebäudesanierung zu investieren.

Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) in einer Pressemitteilung hin. Mit Blick auf den von der Bundesregierung Deutschland neu eingeführten Steuerbonus für klimafreundliche Umbauten rechnet die Gewerkschaft mit Tausenden zusätzlichen Sanierungen an Häusern im Märkischen Kreis. 

„Das Potenzial im Märkischen Kreis ist riesig. Aktuell sind dort 64.200 Gebäude älter als 40 Jahre. Viele von ihnen haben eine katastrophale CO2-Bilanz“, sagt Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG Bau Westfalen Mitte-Süd. Der Gebäudesektor mache mit insgesamt 117 Millionen Tonnen CO2 etwa 14 Prozent der Treibhausemissionen in ganz Deutschland aus.

„Vom nicht isolierten Dach bis hin zu zugigen Fenstern – ein unsaniertes Haus belastet die Umwelt und treibt die Heizkosten nach oben“, betont Friedhelm Kreft in dem Zusammenhang. Mit dem neuen Steuerbonus könnten Eigenheimbesitzer erstmals einen großen Teil ihrer Ausgaben vom Staat zurückbekommen. 

Wer in selbst genutztem Wohneigentum die Wände oder das Dach dämmt, Fenster, Türen oder die Heizung erneuert, könne künftig drei Jahre lang 20 Prozent der Investitionen von der Steuer absetzen. Die maximale Förderung liegt bei 40.000 Euro. Eine Voraussetzung gibt es: Das Gebäude muss dafür mindestens zehn Jahre alt sein.

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