Haus Elisabeth: 360 000 Euro für neue Heizung

Punktlandung: Das Blockheizkraftwerk schwebt seinem Bestimmungsort unterm Dach des Hauses Elisabeth entgegen.

LÜDENSCHEID ▪ Burkhard Müller hatte in der Nacht zu Freitag nicht besonders gut geschlafen: „Ich bin immer wieder aufgestanden und habe geguckt, wie sich das Wetter entwickelt.“ Am Freitagmorgen aber glätteten sich seine Sorgenfalten. Es war zwar kalt, aber kein Schneeflöckchen fiel vom grauen Himmel.

Beste Voraussetzungen für den spektakulären Abschluss der Heizungssanierung im Haus Elisabeth der Caritas an der Graf-von-Galen- und der Frankenstraße, die von der Planung bis zur Montage durch die B+D Müller GmbH, Spezialist für Heizung, Sanitär, Elektro sowie Industrie- und Haustechnik an der Winkhauser Straße vorgenommen wurde.

Im Hof der Caritas stand ein Kran der Firma Schiwek, für den das 2,2 Tonnen schwere Blockheizkraftwerk, das auf den Dachboden gehievt werden musste, ein Leichtes war. Aber Andreas Benzler am „Steuer“ musste schon Maßarbeit leisten, um das rund 100 000 Euro teuere Stück passgenau zum vom Dachdecker Klaus Sabaschus geöffneten Dachabschnitt schweben zu lassen. Dort nahm das Team von B+D-Geschäftsführer Burkhard Müller das technisch hochkomplexe Modul fast zärtlich in Empfang. Auch Ulrich Genzler, technischer Leiter des Hauses Elisabeth, verfolgte den Transport hochkonzentriert. „Wir sind mit der Installation der neuen Heizanlage jetzt auf dem neuesten Stand und sparen damit viel Energie.“ Von der Graf-von-Galen-Straße bis zur Frankenstraße erstreckt sich das Haus Elisabeth, in dem 98 stationäre Pflegeplätze und 48 Appartements für Betreutes Wohnen untergebracht sind.

Insgesamt investierte der Caritas-Verband 360 000 Euro in die energetische Sanierung, die auch den Einbau zwei neuer Gasbrennwertheizkessel, Energieeffizienz-Pumpen und Verteiler beinhaltete. Primärenergie, in diesem Fall Erdgas, wird in elektrische und thermische Nutzenergie umgewandelt und dient zum Beispiel der Erwärmung von Heizungswasser. Eines dürfte auch klar sein: Burkhard Müller wird heute Nacht bestimmt besser schlafen.

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