Ein Hauch von Jugendstil: Schneckenhaus zeigt sich

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Am Tag des offenen Denkmals präsentierte der Fördervereinsvorsitzende Franz Helmut Engel (links) das Schneckenhaus.

Lüdenscheid - Besuchermassen, die am Sonntag im Rahmen des Tages des offenen Denkmals ins Schneckenhaus strömen würden, hatte Franz Helmut Engel nicht erwartet. Dennoch konnte er viele Informationen rund um das Baudenkmal an der Bräuckenstraße präsentieren.

„Die Überschneidung des Termins mit dem Stadtfest ist unglücklich, aber daran können wir nichts ändern“, erklärte der 1. Vorsitzende des Fördervereins Baudenkmal Maschinenfabrik Hesse & Jäger.

Das genaue Baujahr des Jugendstilgebäudes lasse sich nicht feststellen. „Aber wir haben einen Plan eines Umbaus – und der datiert aus den Jahren 1895/96. Wir können also davon ausgehen, dass der Bau noch ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat“, erzählte Franz Helmut Engel. Unter Denkmalschutz stehen unter anderem die Gussfenster des Schneckenhauses.

Seit der Gründung im Juni 2013 habe der Förderverein viel Arbeit geleistet, um das Schneckenhaus als Baudenkmal bekannt zu machen. „Im Rahmen unserer Bau-Stein-Spendenaktion haben wir mehr als 150 Spenden einheimsen können. Nun werden wir eine Tafel mit den Namen aller Spender anfertigen lassen. Und die werden wir feierlich einweihen“, versprach Franz Helmut Engel. Und auch ein Termin für eine weitere Führung durch das Schneckenhaus sei im Gespräch – „als Ersatz für die heutige Aktion.“ - mf

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