Harte Kritik an „miserabler Qualität“

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Lokalpolitiker kritisieren „die miserable Qualität“ der Wahlplakatständer.

Heftige Kritik an der „miserablen Qualität“ der Wahlplakatständer haben Lokalpolitiker im Bau- und Verkehrsausschuss geübt.

„Ich schäme mich für diese Tafeln"

„Ich schäme mich für diese Tafeln aus Presspappe – die sehen wirklich billig aus“, erklärte Karin Löhr (SPD). Und ihr Parteifreund Ingo Diller meinte, die lösten sich bei dem nicht untypischen Lüdenscheider Regenwetter einfach auf.

Zuvor hatte die Verwaltung berichtet, dass die zuständige Firma mitgeteilt habe, bei den Plakatständern aus Hartfaserplatten handele sich um Standardtafeln in etwas gehobener Qualität – was die Politiker mit Kopfschütteln quittierten.

Mehr als 80 Tafeln mutwillig zerstört

Da mehr als 80 von 250 noch unbeklebten Tafeln kurz nach dem Aufstellen mutwillig zerstört worden seien, habe die Verwaltung das Verfahren geändert. Jetzt sollen die Wahlplakate an die Firma gegeben werden, die sie aufklebt und erst dann die Ständer an Laternen aufstellt. Offenbar reizten unbeklebte Tafeln zur Zerstörung. Für die nächsten Wahlen will die Verwaltung klären, wie teuer hochwertigere Tafeln würden. - wok

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