„So kann ich nicht arbeiten“

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Hans Gerzlich stellt sein neues Programm vor.

Lüdenscheid - Die Kleinkunsttage gehen in die 37. Runde. Fünf Künstler spielen im Kulturhaus um die Gunst des Publikums und die „Lüdenscheider Lüsterklemme“. Hans Gerzlich tritt am 18. Februar in die "Manege". 

Wirtschaftskabarett und Bürocomedy hat sich der Comedian Hans Gerzlich auf die Fahne geschrieben. Selbst ist er studierter Wirtschaftswissenschaftler und stellt in Lüdenscheid im Rahmen der Kleinkunsttage am Donnerstag, 18. Februar, sein neues Programm „So kann ich nicht arbeiten“ in der Garderobenhalle des Kulturhauses vor.

Nach eigenem Bekunden nimmt der Diplom-Ökonom jene aufs Korn, die ihren überfüllten Terminkalender mit einem erfüllten Leben verwechseln, deren Freizeit Rufbereitschaft heißt und auf deren Grabstein steht: „Er brannte für seinen Job – aus“.

Staubtrocken knöpft sich der Kabarett-Seiteneinsteiger ein brandaktuelles Thema der Arbeitswelt vor: Burnout. Dazu hat der Gelsenkirchener mit seinem Publikum im Wartezimmer seines Therapeuten Platz genommen. Man kommt ins Gespräch – auch wenn nur einer spricht. 

Dabei präsentiert der ehemalige Marketing-Referent den geistig-moralischen Stand der Gemeinschaft und offeriert Bonmots aus dem alltäglichen Büro-Wahnsinn: warum man Stellenanzeigen wie Reiseprospekte lesen sollten, wieso unkoordiniertes, chaotisches Durcheinander heute Multitasking heißt und warum die Einkommenshöhe von der Schuhgröße abhängt. Beginn der Vorstellung ist um 19.30 Uhr.

Gespielt wird an den fünf Terminen jeweils ab 19.30 Uhr in der Garderobenhalle des Kulturhauses. Karten kosten 15 Euro (Einzelkarte in Sitzreihen) und 60 Euro (Kombiticket in Sitzreihen) sowie 17 Euro (Tisch) und 68 Euro (Kombiticket Tisch), jeweils plus zehn Prozent Vorverkaufsgebühr an der Theaterkasse. An der Abendkasse gilt ein erhöhter Eintrittspreis. 

Termine und Künstler im Überblick

  • Donnerstag, 11. Februar: Friedemann Weise, „Der große Kleinkunstschwindel“ 
  • Sonntag, 14. Februar: Tim Boltz, „Rüden haben kurze Beine“ 
  • Dienstag, 16. Februar: Thomas Schreckenberger, „Notausgang gesucht“ 
  • Donnerstag, 18. Februar: Hans Gerzlich, „So kann ich nicht arbeiten“ 
  • Samstag, 20. Februar: Keirut Wenzel , „Das Bakterium schlägt zurück“

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