"Hans Dampf in allen Gassen" ist tot: Trauer um Werner Giet

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Werner Giet ist verstorben.

Jugend und Familie lagen ihm während seines Berufslebens immer am Herzen. Auch ehrenamtlich engagierte sich Werner Giet für Schutzbedürftige. Jetzt ist er im Alter von 64 Jahren verstorben.

Lüdenscheid - Er war einer der wichtigen Akteure im Hintergrund, ohne deren Herz und Hand nichts richtig funktioniert. Als er Ende 2016 in den Ruhestand verabschiedet wurde, galten innige Abschiedsworte somit einem „Hans Dampf in allen Gassen“: Am Dienstag ist Werner Giet im Alter von 64 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Seine Mitstreiter in der Stadtverwaltung, im Kinderschutzbund oder auch im Famo-Team erinnern sich an einen immer freundlichen, hilfsbereiten Kollegen und engagierten Netzwerker, der auf allen Ebenen stets nur eines im Blick hatte: das Wohl des Kindes.

Der gebürtige Arnsberger fing 1986 im Rathaus an – nach dem Diplom zum Sozialarbeiter und -pädagogen an der Uni Siegen und der Ausbildung beim Märkischen Kreis im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD).

Sein Weg in der Lüdenscheider Verwaltung führte ihn über Familienbeistand, Jugendgerichtshilfe und ASD in die Jugendhilfeplanung, die er 1997 übernahm. Dabei prägte er Themen wie Markt der Familie, Lokales Bündnis für Familie oder die Famo-Initiative maßgeblich mit.

Das Mitgefühl derer, die ihn kannten, gilt seiner Frau Karin.

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