Hangsicherung an der B 54 kostet 152 000 Euro

LÜDENSCHEID ▪ Die angelegten Sicherungen sind stark beschädigt und werden dem Druck der dahinter liegenden Gesteinsmassen nicht mehr lange Stand halten.

Was wie eine Analyse aus dem Hochgebirge klingt, bezieht sich auf einen gefährlichen ehemaligen Steinbruch an der Volmestraße an der Stadtgrenze zu Schalksmühle im Bereich des Naturschutzgebietes Arenritt. Eigentümer ist die Stadt Lüdenscheid, die jetzt außerplanmäßig 152 000 Euro aufwenden muss, um den Hang zu sichern. Der Hauptausschuss segnete am Montag eine entsprechende Dringlichkeitsentscheidung einstimmig ab. Bei einer Kontrolle sei festgestellt worden, dass die bisherigen Rückhalteeinrichtungen, die dazu gedient hätten, das Lockergestein zu fangen und die B 54 vor Steinschlag zu schützen, aufbrechen könnten, erklärte Umweltamtsleiter Hans-Jürgen Badziura. In Abstimmung mit der Unteren Landschaftsbehörde des Märkischen Kreises wurde schnell klar, dass die kostengünstigste und umweltschonendste Variante der Bau eines leichten Steinfangszauns entlang der Bundesstraße ist. An zwei besonders kritischen Stellen werden außerdem spezielle Maschendrahtgitter aufgebracht.

Ohne Einwände stimmte der Hauptausschuss auch dem Jahresabschlussbericht des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid (STL) für 2010 zu. Wie berichtet, ist durch den strengen Winter 2010 ein Minus von exakt 547 900,96 Euro entstanden. War zunächst der STL zur Deckung dieses Betrages in Vorleistung getreten, so soll er jetzt im Rahmen der Etatberatungen für 2012 als Kapitalzuschuss von der Stadt an den STL zurückfließen.

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