Handwerker ziehen in die Hauptschule Wefelshohl

LÜDENSCHEID ▪ Die Kreishandwerkerschaft geht in die Schule: Die Stadt vermietet dem Verband die derzeit leerstehende ehemalige Hauptschule Wefelshohl. Dorthin soll das Schulungszentrum der Handwerker umziehen. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen, die jetzt zum Abschluss gekommen sind.

Wie der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dirk H. Jedan, gestern auf LN-Anfrage bestätigte, soll der Umzug im Sommer über die Bühne gehen. Denn dann muss das derzeitige Schulungszentrum im Berlet-Gebäude am Bräuckenkreuz geräumt sein. Der Elektrohandel will bekanntlich expandieren und sein Gebäude aufstocken. Die Wefelshohler Schule biete mehr Platz und sei in einem guten Zustand, hieß es. Baulich müssten „nur ein paar Kleinigkeiten“ erledigt werden.

Jedan bezeichnete die Verhandlungen mit der Stadt gestern als „unkompliziert und angenehm“ und freut sich über eine „Stabilisierung des Standortes südlicher Märkischer Kreis“. Mit dem Vertrag, der in den nächsten Tagen unterzeichnet werden soll, sind laut Dirk H. Jedan rund 35 Arbeitsplätze mittelfristig gesichert. Ob auch das Bildungszentrum weiter unten an der Bräuckenstraße in die Schule umzieht, ist noch offen. Der Hauptgeschäftsführer: „Das hängt auch davon ab, wie wir künftig mit der Bundesagentur für Arbeit und der Arge zusammenarbeiten werden.“

Der Chef der Zentralen Gebäudewirtschaft im Rathaus, Frank Kuschmirtz, zeigte sich gestern ebenfalls „hocherfreut“ über die Entwicklung, wie er im LN-Gespräch sagte. „Auch ein Leerstand verursacht laufende Kosten.“ Er sei froh, mit der Kreishandwerkerschaft einen „seriösen Mietpartner“ gefunden zu haben. Über die Höhe der Miete herrscht Stillschweigen. Kuschmirtz: „Aber das wird sich für die Stadt finanziell maßgeblich bemerkbar machen.“

Olaf Moos

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