Handwerk: Ein Job mit Zukunft

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Bürgermeister Dieter Dzewas (vorne links) lässt sich bei Phoenix Feinbau von einem Auszubildenden einen Arbeitsschritt erklären. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Tag der Ausbildung“ präsentierte sich die Firma Phoenix Feinbau am Montagnachmittag einer Delegation der Agentur für Arbeit Iserlohn und des Märkischen Kreises sowie Bürgermeister Dieter Dzewas (SPD) als Ausbildungsbetrieb.

733 Mitarbeiter sind aktuell bei dem Unternehmen beschäftigt, 33 davon sind Azubis, die sich unter anderem zum Industriekaufmann, Werkzeugmechaniker, Mechatroniker oder Technischem Produktzeichner ausbilden lassen. „Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch und wollen unseren Status als Marktführer in der Stanz- und Biegetechnologie ausbauen. Von unseren Auszubildenden erwarten wir daher Selbstbewusstsein und eine hohe Fach- und Handlungskompetenz“, erläuterte Hermann Trompeter, Unternehmensbereichsleiter bei Phoenix.

Nicht Schnulnoten, sondern vor allem handwerkliche Fähigkeiten und soziale Kompetenz spielten bei der Auswahl der Bewerber eine entscheidende Rolle. „Wir sind ein sehr familiärer Betrieb. Das ist unsere Basis für alles, was wir machen“, erläuterte Trompeter. Phoenix biete neben individueller Förderung zudem Schulungen an, in denen Azubis sich auch mit Blick auf Rhetorik und Marketing weiterbilden können.

Die Wahl eines Handwerksberufes sei mit Blick auf die berufliche Zukunft eine vernünftige, betonte Trompeter. „In verarbeitenden Firmen sind die Arbeitsplätze recht sicher“, sagte der Unternehmensbereichsleiter – und fügte mit Blick auf den Fachkräftemangel an, dass sich Weiterbildung auszahle.

Mit dem „Tag der Ausbildung“ appelliert die Bundesagentur für Arbeit an alle Arbeitgeber, dem Arbeitgeberservice vor Ort freie Ausbildungsstellen zu melden. Phoenix Feinbau war mit gutem Beispiel voran gegangen und hatte zwei zusätzliche freie Ausbildungsplätze gemeldet. Aktuell sind 276 Ausbildungsstellen im Agenturbereich Lüdenscheid, Halver und Schalksmühle noch offen. Insgesamt 662 waren der Bundesagentur für Arbeit Iserlohn und dem Jobcenter MK Anfang des Jahres gemeldet worden. ▪ Sven Prillwitz

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