Halteverbote, Lärm und Staub an der Hohfuhrstraße

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Der Parkdruck auf der Hohfuhrstraße ist – auch durch Arztpraxen – traditionell ohnehin hoch. Die Großbaustelle auf dem ehemaligen Gelände der Kinderklinik dürfte die Lage zusätzlich verschärfen.

Lüdenscheid - Die Hohfuhrstraße war bislang eine ruhige Wohnadresse. Doch seit wenigen Tagen ist es damit vorbei. Die Abrissarbeiten an der Kinderklinik haben begonnen, Parkverbote schränken Anlieger ein.

Ein hoher Bauzaun umgibt das weitläufige Gelände. Die ehemalige Zufahrt zum Krankenhausgelände bildet einen der wenigen Durchlässe für Baufahrzeuge und Schwerlaster.

Doch die brauchen Platz für die Ein- und Ausfahrt. Deshalb haben die Bauherren in Abstimmung mit der Stadt auf der Hohfuhrstraße ab Hausnummer 17 talwärts Halteverbotszonen eingerichtet. Aus der Nachbarschaft werden zudem Befürchtungen laut, der Abriss der weitläufigen und hohen Gebäude ausgerechnet in der heißen Jahreszeit werde neben dem üblichen Lärm auch reichlich Staub und Dreck verursachen. Ein Anlieger, er will namentlich ungenannt bleiben, sagte: „Der Abriss des Sinn-Leffers-Gebäudes ist dagegen Kleinkram.“

Von der 74-Quadratmeter-Wohnung bis zum großen Eigenheim wollen die Macher der Hohfuhr-Terrassen in südlich ausgerichteter Hanglage in Innenstadt-Nähe ein vielfältiges neues Wohngebiet schaffen. Für Bürgermeister Dieter Dzewas bildet der Entwurf „eine wachsende Nachfrage ab, die sich nicht nur auf die vorhandene Bevölkerung bezieht. Bei Neubürger-Empfängen werde ich oft nach Grundstücken gefragt“.

Wie Entwickler Roland Rothmann sagte, gehören zu den ersten Interessenten studierende Kinder heimischer Unternehmer, die angesichts dieses Quartiers nach Lüdenscheid zurückkehren wollten. Über die Nachfrage sagteder Immobilienmakler gestern im LN-Gespräch nur: „Die ist sehr groß.“

Olaf Moos

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