Härtha: Noch keine Lösung zur Fortführung

Noch keine Lösung gibt es zur Fortführung der Firma Härtha.

LÜDENSCHEID ▪ Über die Härtha Lüdenscheid GmbH ist inzwischen das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Amtsgericht Hagen weist darauf hin, dass Forderungen der Insolvengläubiger bis zum 30. Januar 2013 beim Insolvenzverwalter, Dr. Dirk Andres, angemeldet werden können.

Dessen Kanzlei teilte auf LN-Anfrage mit, es gebe Interessenten für die Übernahme und Fortführung des Betriebes, aber ein konkreter Abschluss liege noch nicht vor.

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Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahren ist laut Amtsgericht ein neuer vorläufiger Gläubigerausschuss eingesetzt worden. Mitglieder sind die Agentur für Arbeit, die Finanzverwaltung NRW, die Seuster Elektrotechnik GmbH, die Sparkasse Lüdenscheid und Härtha-Betriebsratsvorsitzender Bernd Windisch. Die Bestimmung wird allerdings erst mit der Annahmeerklärung des jeweiligen Gläubigerausschussmitgliedes wirksam. „Die Annahme ist Termin zur Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird (Berichtstermin). Der Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen (Prüfungstermin) ist am Mittwoch, 20. Februar 2013, im Amtsgericht Hagen“, heißt es in der Bekanntgabe weiter.

Wie berichtet, war die Firma Härtha nicht mehr ausreichend mit liquiden Mitteln vom Mutterkonzert – der Haarmann-Gruppe – versorgt worden, was zu einer Schieflage führte. Die 110 Mitarbeiter unterstützten per Unterschriftenliste das Sanierungskonzept des Geschäftsführers Thomas Hertwig, IG Metall und der Arbeitgeberverband der Metall und Elektroindustrie schlossen einen Standortsicherungsvertrag.

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