Feilen am Konzept für nächstes Jahr

Ansturm auf Häppchen-Tour - aber Ärger über früh ausverkaufte Stationen

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Lüdenscheid - Zahlen kann Marc Tegtmeyer vom Gastro-Verein zwar nicht nennen, aber Eindrücke wiedergeben: „Manche haben’s unterschätzt“, sagt der Organisator der Häppchen-Tour am Wochenende. Sie seien einfach überrannt worden, waren schon weit vor dem offiziellen Ende um 22 Uhr ausverkauft und hatten sogar ihre Türen geschlossen.

Das ärgert ihn schon. Denn eigentlich sei das Konzept „eine riesengroße Werbegeschichte für die Gastronomie“, sagt Tegtmeyer.

„24 Köche, 60 Häppchen, 100 Prozent Genuss“ lautete das Motto der Großveranstaltung, bei der man entdeckungsfreudig durch die Stadt spazierte. Doch der Ansturm war unerwartet groß.

Ein paar Punkte, an denen man feilen müsse, stehen daher auf Liste. Parallel zur Häppchen-Tour noch aufs À-la-carte-Geschäft zu setzen, hält er für „zu kurz gedacht“. Die Folge seien zum Teil lange Wartezeiten in den Lokalen gewesen. Auch einen deutlichen Hinweis auf vegetarische Angebote wünscht er sich für die nächste Tour, die vermutlich wieder im September/Oktober stattfinden wird.

So war die Häppchen-Tour in Lüdenscheid

Das Wetter habe zudem die Kalkulation erschwert. Samstag seien manche Stationen recht früh ausverkauft gewesen; der Dauerregen am Sonntag habe hingegen vor allem die Außenstände frustriert, „wenn die zwei Stunden nichts verkauft haben“.

Wichtig für ihn ist nun, dass Anregungen auch aus der Nachbesprechung in ein etwas verändertes Konzept fürs kommende Jahr einfließen. Vor allem für Gastronomen von außerhalb soll es attraktiver werden, sich im Zentrum zu präsentieren.

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