"Hackgroschen": Manufaktur Deumer prägt Lüdenscheider Burger-Münzen

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Marco Sommerfeld (links) und Gökan Bacak präsentieren den Hackgroschen.

Lüdenscheid – Neu im Burgerrestaurant Zur Platten Bulette an der Hochstraße: Der Hackgroschen ist geboren, ein Einkaufs- und Geschenkgutschein in Münzenform.

Damit führt Inhaber Marco Sommerfeld (40) eine „neue Währung“ ein, wie er sagt. „Wir sind in Lüdenscheid die Ersten, die auf die Idee gekommen sind.“ Die Entstehungsgeschichte zeigt: Die Münze – zu haben für 10 Euro pro Stück – ist ein rein lokales Produkt. 

Ein Kunde der Platten Bulette kam beim Essen mit Sommerfeld ins Gespräch. Der gelernte Goldschmied Thomas Ottofülling, beschäftigt in der Manufaktur Deumer an der Gartenstraße, lotete nach seinem Burger die Chancen aus, eine spezielle Münze herzustellen – die Idee begann Wirklichkeit zu werden. 

Hackgroschen ist Handarbeit

Sommerfeld beauftragte zunächst Freunde aus der Willi & Söhne-Szene mit dem Design der Münze. Die Werbeagentur David & Goliath mit den „Ober-Willis“ Matthias Czech und Gregor Biedrzycki entwarf den Taler und verpasste ihm – passend zu Sommerfelds Produkten – den Namen Hackgroschen. Der Rest ist Handarbeit. 

Denn im Betrieb von Johan Conze und Friedrich Assmann – Nachkommen von Wilhelm Conze, der das Unternehmen 1905 vom Sohn des Firmengründer Hugo Deumer übernahm – fertigten Spezialisten die Werkzeuge nach den Vorlagen aus der Ideenschmiede von David & Goliath in Handarbeit an. 

Nicht nur im Burgerladen einlösbar

Ausschneiden der Messing-Rohlinge, prägen, entgraten, färben und bürsten, fertig ist der Hackgroschen. Wer seine Liebsten beschenken will, kann die Münzen in ein eigens hergestelltes schwarzes Stoffbeutelchen mit Buletten-Aufdruck füllen. 

Der Name der Münze weist zwar deutlich auf die Burger-Kultur an der Hochstraße hin. Aber schräg gegenüber, in der Bar Lønneberga, können Gäste ab sofort ebenfalls mit dem Hackgroschen bezahlen, sagt Sommerfeld.

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