„Das ist blamabel für die Stadt“

Gymnasium im MK: Fassade verschmutzt, die Uhr funktioniert nicht mehr

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Die Fassade ist verschmutzt, die Uhr funktioniert nicht mehr: „Das sieht miserabel aus“, kritisierte Ratsherr Norbert Adam in der Schulausschuss-Sitzung.

Lüdenscheid – Der stolze Schwan und das hässliche Entlein: Während der Musikschulneubau wächst und eine moderne Optik verspricht, fällt die schmuddelige Fassade des Geschwister-Scholl-Gymnasiums daneben sichtlich ab.

 „Das ist blamabel für die Stadt“, findet CDU-Ratsherr Norbert Adam, der zu dem Thema bereits im Juni eine offizielle Anfrage an die Verwaltung gerichtet hatte. Ob es denn nicht möglich sei, die Fassade im Zuge der geplanten Turnhallensanierung zu reinigen? Dazu müsse doch ohnehin ein Gerüst aufgestellt werden. Dass es ganz so einfach nicht ist, ergab sich aus der Antwort, die die Zentrale Gebäudewirtschaft in der Schulausschuss-Sitzung vorlegte. Ein Fassadengerüst würde erst im 2. Bauabschnitt der Turnhallensanierung 2021 aufgebaut. 

Gerüstkosten betragen 10 000 Euro

„Das umfasst nicht die Fassade, wo die Uhr hängt?“, fragte Ausschussvorsitzender Jens Voß nach. Tue es nicht, bestätigte Andreas Beckmann (ZGW). Die Schätzungen für zusätzliche Gerüstkosten belaufen sich auf 10 000 Euro. Wegen des Sparzwangs habe man die durchzuführenden Maßnahmen „auf das absolut notwendige Minimum“ beschränkt. Jens Voß formulierte jedoch den Wunsch des Ausschusses: „Wenn wir die Turnhalle machen, sollten wir den Rest nicht lassen.“ 

Erst angesichts des Arbeitsauftrages zur Kostenermittlung deutete sich durch einen Hinweis von Andreas Beckmann eine Lösung des Problems an: Fenster und Fassade des Schulgebäudes sollten ohnehin noch energetisch aufgerüstet werden, sagte der. Zudem gebe es patentierte Verfahren, die Fassadenarbeiten auch ohne Gerüst ermöglichten.

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