Gute Vorsätze für 2015

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Museumsleiter Dr. Eckhard Trox wird, wie schon 2014, „diszipliniert“ und gezielt Sport treiben.

Lüdenscheid - „Im Alter“, sinniert Hartmut Waldminghaus, „wird man vorsichtiger mit den guten Vorsätzen.“ Sicherheitshalber sind’s für ihn dieselben wie im Jahr zuvor:

gesund zu bleiben. Und verstärkt kürzer zu treten. Der 76-jährige Geschichts-und-Heimatverein-Aktive und Reidemeister-Schriftleiter will 2015 planmäßig Platz machen für Jüngere. Ob mit guten Vorsätzen oder ohne – so mancher nutzt die Gelegenheit der Zäsur, sich Gedanken über „sein“ Jahr zu machen, wie eine kleine Umfrage zeigt.

Stadtkämmerer Dr. Karl Heinz Blasweiler hält nicht viel von guten Vorsätzen zu einem bestimmten Termin. „Dies ist darauf zurückzuführen, dass ich bereits im laufenden Jahr versuche, Verhaltens- oder Denkweisen, die ich für nicht so gelungen halte, zu verändern. Wenn man das erst ‘zum neuen Jahr’ macht, bedeutet das ja letztlich, etwas, was man ‘nicht so toll findet’ erst noch eine Weile fortzusetzen; das erscheint mir unlogisch.“ Ansonsten begrüßt er das neue Jahr „voller Neugier und Interesse“: „Jeder Tag wird reichlich Gelegenheiten bieten, 2015 zu einem guten Jahr zu machen!“

Lüdenscheids CDU-Vorsitzender Ralf Schwarzkopf (46) hat keine guten Vorsätze, aber gleichwohl viel zu tun: „Was ich dringend machen muss, ist, meine Aufgaben neu zu sortieren.“ Der Firmenchef hofft, „die richtigen Entscheidungen, die richtigen Menschen zu treffen“. Beruflich hat er sich unter anderem „mehr Kundenbesuche“ auf seine Agenda geschrieben. „Rundum glücklich und zufrieden, so wie ich’s habe“ ist seine persönliche Bilanz: „Ich hab’ den besten Kerl der Welt, tolle Freunde, und wir fühlen uns sauwohl in Lüdenscheid.“ Dazu passt dann doch noch ein guter Vorsatz: „Immer wieder dankbar dafür zu sein, was wir hier bekommen und nicht aus den Augen zu verlieren, dass das nicht selbstverständlich ist.“

Für Stern-Center-Managerin Alina Aydt (noch 23) markiert der Jahresbeginn einen doppelten Neuanfang. Erst seit Dezember in Lüdenscheid und an der Center-Spitze, wünscht sie sich vor allem, „dass ich mich gut einlebe“. Ansonsten bleibt wenig Zeit zum Nachdenken, sie hat „so extrem viel zu tun“. Im Kopf ist sie schon im Jahr 2016, für das es gilt, eigene Schwerpunkte zu setzen: „Die Ideenfindung geht bald los.“

Landrat Thomas Gemke (57) hat’s nicht so mit guten Vorsätzen, will aber trotzdem etwas gesünder leben und ein bisschen mehr Sport treiben – also „den neuen Heimtrainer im Keller mehr nutzen“.

Sportlich geht auch Dr. Eckhard Trox das Jahr an. Er will aktiv den „klassischen Vorsatz: gesund bleiben“ umsetzen. Fahrrad fahren, Rücken- und ein bisschen Krafttraining, um Knochen und Muskulatur fit zu halten – damit will er dem vielen Sitzen entgegenwirken. „Das bedeutet, die Disziplin, die ich auch mit sportlichen Aktivitäten 2014 an den Tag gelegt habe, fortzusetzen. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass ich das einhalten kann.“ - sum

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