Gurtmuffel unterwegs: 27 Verwarnungen

LÜDENSCHEID ▪ Acht Stunden lang hatte die Polizei im ganzen Stadtgebiet ein Auge auf mögliche Gurtmuffel – mit zum Teil ernüchternden Erkenntnissen.

Mit den Schwerpunktkontrollen trugen die Beamten dem Ziel der Landesregierung Rechnung, die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr bis 2020 zu halbieren. Obwohl sich die überwiegende Zahl der Verkehrsteilnehmer nach Auskunft des Einsatzleiters, Polizeihauptkommissar Alexander Fall, regelkonform verhielt, mussten trotzdem 27 Autofahrer verwarnt werden. 25 von ihnen hatten sich schlicht nicht angeschnallt und mussten jeweils 30 Euro bezahlen. In einem Fall setzte es eine Anzeige, weil ein Fahrer sein einjähriges Kind ohne jegliche Sicherung – also Kindersitz oder Gurt – auf der Rückbank des Autos mitfahren ließ. Gegen einen weiteren Verkehrsteilnehmer wurde eine Anzeige geschrieben, weil er während der Fahrt mit dem Handy telefonierte.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare