Guido Raiths „Freunde“ in der Landeshauptstadt

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Brachten die „Freunde“ nach Düsseldorf (von links): Ulrike Tütemann, Gordan Dudas, Volker Kirstein (Techniker Museen der Stadt Lüdenscheid) und Ingo Semlin.

Lüdenscheid - „Freunde“ sind auf dem Weg nach Düsseldorf: Die gleichnamige Ausstellung, ein Kooperationsprojekt des Vereins „Wir hier“, dem Fotografen Guido Raith und den Museen der Stadt Lüdenscheid, ist ab sofort im Landtag NRW in Düsseldorf zu sehen.

Im Foyer der SPD-Landtagsfraktion hängen die 30 Schwarz-Weiß-Fotografieren, die zuvor in den Museen der Stadt Lüdenscheid ausgestellt waren. Vor zwei Wochen hatte sich der Lüdenscheider SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas bei Museumsleiter Dr. Eckhard Trox gemeldet und nach den Bildern gefragt. Aufgrund der Absage einer Künstlergruppe war es Dudas möglich, der Ausstellung „Freunde“ die Wände im Landtag zur Verfügung zu stellen.

Bereits am Donnerstag gingen die „Freunde“ auf die Reise in die Landeshauptstadt, wo sie bis zum 18. November zu sehen sind. Zu einer Eröffnung mit Empfang wird für den 3. November ab 14.30 Uhr ins Foyer der SPD-Fraktion geladen. Gordan Dudas wird die Gäste aus Lüdenscheid begrüßen. Es sprechen der Fotograf Guido Raith und Ulrike Tütemann, 2. Vorsitzende des Vereins „Wir hier“.

Die Ausstellung zeigte seit dem 31. Mai in der Städtischen Galerie an der Sauerfelder Straße mit Unterstützung des Landes und der Lüdenscheider Sparkasse 30 großformatige Schwarzweiß-Fotografien. Freunde völlig unterschiedlicher Couleur, generationsübergreifend, das jüngste Paar gerade mal elf Jahre und Fußballfreunde, die älteste von ihnen ist Hildegard, die Tür an Tür mit dem äthiopischen Studenten Misrak wohnt – Nachbarn und Freunde. Entstanden sind symbolträchtige Bilder, auf denen manchmal das Band der Freundschaft auf den ersten Blick erkennbar ist, mitunter muss man auch ein bisschen genauer hinsehen, um zu erkennen, was die Freunde verbindet. Zu sehen waren die Aufnahmen des Lüdenscheider Fotografen Guido Raith bis Ende September in der Städtischen Galerie.

Man wollte seinerzeit mit Landesmitteln für kulturelle Förderung ein Projekt möglich machen, das Beziehungen über Ländergrenzen hinweg zeigt. Guido Raith hatte die Idee, das einfachste verbindende Element zwischen zwei Menschen im Bild darzustellen: Freundschaft. Schon bei der ersten Präsentation entstand der Gedanke, diese Ausstellung als Wanderausstellung zu konzipieren.

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