Grundsteuer B: „Erwartungsgemäß“ noch keine Antwort

Lüdenscheid - Beim Thema Grundsteuer-B-Hebesatz lässt der Lüdenscheider Jurist Dirk Löber nicht locker. Nachdem sich der 55-Jährige Mitte Januar nach einer schriftlichen Eingabe an Bürgermeister Dieter Dzewas am 21. Januar auch an die beiden heimischen Bundestagsabgeordneten Petra Crone (SPD) und Dr. Matthias Heider (CDU) gewandt hatte, wartet er offenbar immer noch auf eine Antwort aus Berlin – „fast erwartungsgemäß“, wie er jetzt in einem weiteren Brief an die Abgeordneten schreibt.

Weil er noch keine Reaktion von den Adressaten seiner Briefe bekommen hat, fragt Löber „höflichst, aber mit dem entsprechenden und erforderlichen Nachdruck“, ob mit einer Beantwortung zu rechnen sei. Der Rechtsanwalt weiter: „Ich denke, dass es doch zumindest ein Akt der Höflichkeit ist, sich auf Anfragen zu äußern.“ Deshalb interessiere es ihn „brennend“, für wann er mit einer Rückantwort rechnen könne.

Allzuviel Hoffnung hat der Lüdenscheider aber wohl nicht. In seinem Brief stellt er den beiden Bundestagsabgeordneten ein Ultimatum. Sollte er binnen der nächsten fünf Tage keine Antwort erhalten, „versichere ich Ihnen bereits an dieser Stelle, dass ich Ihre wertvolle Zeit nicht weiter beanspruchen werde“. Die Frist dafür läuft jetzt ab. Auch ein gleichlautender Brief ans Bundeskanzleramt ist noch ohne Antwort.

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