Grundsteinlegung für Erweiterungsbau der Phänomenta

Der Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid, Dieter Dzewas, Gordan Dudas, Landtagsabgeordneter Wahlkreis Märkischer Kreis III, und Thomas Gemke, Landrat des Märkisches Kreises, gehörten zu den Gästen der Grundsteinlegung.

Lüdenscheid - Die geladenen Gäste, unter Ihnen Staatssekretär Gunther Adler und Bürgermeister Dieter Dzewas, befanden sich inmitten der Baugrube, die an manchen Stellen sieben Meter tiefer war als noch zum Spatenstich im Juni. Eine wahrlich große Bühne für Johannes Pöpping, Geschäftsführer der Phänomenta, und seine Gäste, die im Scheinwerferlicht vor dem frisch errichteten Teil Mauerwerk standen.

Bevor dem neuen Gebäude auch eine „Zeitschatulle“ überlassen wurde, versprach Gunther Adler, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: „Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass der Staatssekretär und der Minister aus demselben Ressort nie gleichzeitig zu einem Termin erscheinen. Mit dieser Regel möchte ich zur Neueröffnung der Phänomenta brechen.“

Bürgermeister Dieter Dzewas bedankte sich im Anschluss bei Dr. Walter Hueck, Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Phänomenta: „Ich möchte mich bei Ihnen bedanken für Ihre Hartnäckigkeit, den Plan eines Foucaultschen Pendels für die Phänomenta zu realisieren.“

Die Erweiterung der Phänomenta und das Foucaultsche Pendel im Mittelpunkt des zukünftigen Neubaus sind ein wichtiger Baustein im Projekt „415 m über NN – Denkfabrik der Stadt Lüdenscheid“ im Rahmen der Regionale 2013. Dem zukünftigen Neubau überließen Johannes Pöpping, Dr. Walter Hueck und Dieter Dzewas am Mittwochabend eine sogenannte „Zeitschatulle“ „für eine der nachfolgenden Generationen, die diese vielleicht in 100 Jahren entdecken werden“, erklärte Johannes Pöpping.

In die „Zeitschatulle“ legte er unter anderem einen USB-Stick mit Bildern der Phänomenta, aktuelle Baupläne der Architekten und eine aktuelle Karte der EU-Mitgliedsstaaten „da die Erweiterung der Phänomenta zu einem großen Teil durch EU-Mittel finanziert wird“.

Dem Einbau der sogenannten „Zeitschatulle“ schauten außerdem zu Ansprechpartner der Bezirksregierung Arnsberg für die Phänomenta im Zuge ihrer Erweiterung, der Landrat des Märkischen Kreises, Thomas Gemke, Politiker aus dem heimischen Wahlkreis und Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare