Traumspielplatz als Bild-Thema

Im Rathaus hofft man auf viele Einsendungen, um einmal mehr die Flure verschönern zu können.

Lüdenscheid - Schon seit 2011 werden die Flure des Rathauses von zahlreichen Kinderbildern geschmückt. In langen Reihen zeigen die jungen Künstler aus den Lüdenscheider Grundschulen, wie sie ihre Heimatstadt Lüdenscheid sehen und erleben. Ihre individuellen Wahrnehmungen sind nicht nur spannend und bisweilen amüsant für die Betrachter, sondern geben den öffentlichen Räumen ein ganz besonderes Ambiente.

Das Rathaus hat in den vergangenen Jahren insgesamt etwa 160 Rahmen für diese permanente Ausstellung zur Verfügung gestellt, die jetzt bereits zum vierten Mal einen Bilderwechsel erleben wird. Wieder sind die Grundschüler der vierten Klassen der 17 Grund- und Förderschulen aufgerufen, sich am Wettbewerb um die schönsten Bilder für das Rathaus zu beteiligen. Die Schulen wurden schon direkt angeschrieben. Unter der Federführung der Städtischen Galerie und des Agenda-Büros der Stadt Lüdenscheid wird anschließend eine Auswahl der Bilder für die Ausstellung vorgenommen und in einer Ausstellungseröffnung im Juni an die Öffentlichkeit übergeben.

Das Thema der Ausschreibung steht in diesem Jahr in engem Zusammenhang mit der Ausstellung „Kinder-Leben – einst und jetzt“, die bis vor kurzem in der Städtischen Galerie zu sehen war. Zahlreiche Bilder und Grafiken zeigten „Kindheit“ in verschiedenen Facetten und durch die vergangenen Jahrhunderte. Das Verständnis für die besonderen Bedürfnisse der Kindheit als eigener Lebensphase soll in diesem Jahr auch bei der Themenwahl der Kinderkunst für das Rathaus eine Rolle spielen: Was bedeutet „Kindsein“ heute, und welche Bedürfnisse haben die Kinder in unserer Stadt – also „Kinder-Leben in Lüdenscheid“. Bildthema ist „Mein Traumspielplatz“.

Die Grundschüler sollen bildnerisch ihre Visionen entwickeln, neue Spielgeräte zeichnen, phantastische Landschaften mit Spielmöglichkeiten malen, Spielplätze in der Stadt entwerfen oder auch Spielanlagen für den eigenen Garten erfinden. Der Phantasie werden keine Grenzen gesetzt, und die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Einsendungen.

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