Pilotprojekt in Lüdenscheid

Grüne Papiertonne wird für alle Bürger Pflicht - in diesen Stadtteilen

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Die grüne Papiertonne soll nun flächendeckend eingeführt werden. 

Lüdenscheid – Die nächste, bitte: Die Papiertonne soll verpflichtend eingeführt werden – wenn auch nur zunächst in zwei Lüdenscheider Stadtteilen. 

Der STL-Werksausschuss soll dafür in der seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Juli, den Weg frei machen, die Entscheidung trifft der Stadtrat am kommenden Montag. 

Geplant ist ab dem kommenden Jahr ein entsprechendes Pilotprojekt in den Stadtteilen Bierbaum und Piepersloh umzusetzen. Sollte die Testphase erfolgreich verlaufen, könnte die verpflichtende Papiertonne in den Folgejahren auch auf weitere Stadtteile ausgeweitet werden, schreibt Bürgermeister Dieter Dzewas in der Beschlussvorlage für den Werksausschuss. 

Bislang können die Lüdenscheider ihr Altpapier stadtweit an den eingerichteten Wertstoffsammelstellen abgegeben. Zudem konnten sich Privathaushalte eine grüne Papiertonne anschaffen, die einmal im Monat durch den STL abgefahren wird. 

Aus dieser frei wählbaren Option wird in den Stadtteilen Bierbaum und Piepersloh nun eine Pflicht. Gleichzeitig werden die Papierbehälter an den Wertstoffsammelstellen abgezogen. 

Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt schrittweise im ersten Halbjahr 2020. Der STL rechnet mit einer Kostenersparnis von 50 Prozent, da die Leerung der Großbehälter an den Sammelstellen entfalle. Dies könne zu einer Reduzierung der Müllgebühren führen. 

Die beiden Stadtteile wurden für das Pilotprojekt auch deshalb ausgewählt, da bereits mehr als 50 Prozent der Haushalte eine grüne Papiertonne besitzen. Demnach müssten nur noch rund 230 weitere Behälter mit einem Volumen von 240 Litern beschafft werden. 

Laut Beschlussvorlage soll die Tonne den verbliebenen Anliegern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Anwohner, die bereits über eine Papiertonne verfügen, zahlten in der Vergangenheit einmalig zwischen 35 und 64 Euro. 

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