Gründerin des Frauenchors wird 90 Jahre alt

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Waltraud Krähe feiert heute ihren 90. Geburtstag. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Waltraud Krähe hat sich Zeit ihres Lebens für die Chormusik im Allgemeinen und den Lüdenscheider Frauenchor im Besonderen verdient gemacht. Heute feiert die Chorsängerin im Kreise ihrer Familie ihren 90. Geburtstag.

Geboren am 30. Dezember 1921 in Schleswig, zog Waltraud Krähe im Jahr 1941 nach Eutin in der Holsteinischen Schweiz um. Von 1950 bis 1954 war sie als Sängerin im Carl-Maria-von-Weber-Chor aktiv, der im Rahmen der „Eutiner Sommerspiele“ auftrat. Dieses Festival ist noch heute als „Eutiner Festspiele“ bekannt. Dort war sie von der Gründung an dabei und wirkte in Aufführungen wie dem „Freischütz“ und dem „Oberon“ von Carl-Maria von Weber, dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß Sohn sowie dem „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven mit. Bei diesen und noch vielen weiteren Aufführungen sang Waltraud Krähe auf der Bühne im Eutiner Schlosspark mit.

1954 zog sie wegen beruflicher Veränderungen nach Lüdenscheid. Heute lebt sie in Schalksmühle. Der Bachchor, der Ostdeutsche Heimatchor (Leitung: Paul Preis) sowie der Gemischte Chor (Leitung: Prof. Hans I. Teleki) waren ihre nächsten Stationen als Sängerin, bevor sie am 13. Oktober 1980 Mitbegründerin und 1. Vorsitzende des Lüdenscheider Frauenchores mit den musikalischen Leitern Prof. Hans I. Teleki und Gisela Spies wurde. Bis Ende 2000 führte Waltraud Krähe dieses Amt aus und ist bis heute Ehrenvorsitzende des Chores. Nachfolgerin wurde ihre Tochter Heike Krolow, die das Amt noch heute bekleidet.

Zu Waltraud Krähes Ehrentag haben sich die stellvertretende Schalksmühler Bürgermeisterin Heide Bachmann, Pastorin Doris Korte sowie Vertreterinnen des Lüdenscheider Frauenchores angekündigt. Die LN schließen sich den Gratulanten an.

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