Großflächiger Stromausfall - Feuerwehr vor Ort

Lüdenscheid - Ein Kurzschluss in der Versorgungsstation Staberger Straße sorgte am frühen Morgen für einen Feuerwehr-Einsatz und einen großflächigen Stromausfall in Lüdenscheid. 

Insgesamt waren durch den Vorfall in Lüdenscheid 35 Stationen und damit der ganze obere Innenstadtbereich betroffen. Die Feuerwehr rückte ebenfalls aus: Eine Stichflamme hatte für eine nicht unerhebliche Rauchentwicklung gesorgt. Nach 45 Minuten waren alle Haushalte wieder am Netz.

Wie Andreas Köster, Sprecher der Enervie-Gruppe in Hagen erklärt, kam es um 6.04 Uhr zu dem Kurzschluss in der Versorgungsstation unterhalb des Zeppelin-Gymnasiums. Infolge dessen schaltete sich auch die Verteilerstation an der Reckenstraße ab und mit ihr weitere 33 Stationen. Betroffen waren damit mehrere Straßenzüge  - unter anderem von der Grabenstraße bis zum Honsel.

Der Schaden wurde laut Köster in der zentralen Leitwarte in Hagen sofort geortet und ein Mitarbeiter an den Ort des Geschehens geschickt. Weil eine Stichflamme für eine erhebliche Rauchentwicklung gesorgt hatte, rückte auch die Feuerwehr aus. Es waren jedoch nur Lüftungsmaßnahmen notwendig.

In Absprache mit den Kollegen in der Leitwarte konnten nach und nach die einzelnen Stationen dem Stromnetz wieder zugeschaltet werden - sodass um 6.49 Uhr wieder alle Haushalte mit Strom versorgt waren.

Die Schäden in der Station am Staberg sollen am Donnerstag analysiert und in den nächsten Tagen behoben werden, kündigte Köster an. 

Zahlreiche Lüdenscheider hatten sich bereits am Morgen sowohl bei Enervie als auch bei der Polizei gemeldet. "Das war schon eine etwas größere Geschichte."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare