Großfamilie besucht Phänomenta

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Das älteste und das jüngste Familienmitglied trennen hundert Jahre. Insgesamt waren 38 Personen angereist, um den 101. Geburtstag von Elisabeth Göbel aus Hilden zu feiern. Die Phänomenta mit ihren vielen Experimenten war ein Programmpunkt.

LÜDENSCHEID ▪ Elisabeth Göbel aus Hilden hat am Sylvestertag ihren 101. Geburtstag gefeiert. Das wäre an sich noch keine Meldung wert, wenn sich die Großfamilie aus diesem Anlass nicht in Lüdenscheid getroffen hätte. Enkelin Beate Bernbeck war für die Organisation verantwortlich. „Da wir über ganz Deutschland verteilt sind, hat sich Lüdenscheid als gut erreichbares Ziel geradezu angeboten“.

Und so kamen 38 Personen oder vier Generationen am Wochenende in der Bergstadt zusammen. Elisabeth Göbel hat neben drei eigenen Kindern, zwölf Enkel und 13 Urenkel. Das jüngste und das älteste Familienmitglied trennen genau hundert Jahre.

Für die Unterbringung wurden 20 Zimmer in einem Hotel gebucht. Im Frühstücksraum musste eine komplette Ecke für die Großfamilie vom Niederrhein reserviert werden.

Nach einer Wanderung über den Knax-Naturerlebnispfad stand am Samstagnachmittag ein Besuch der Phänomenta auf dem Programm. „Ein Ziel, das sowohl wetterfest, als auch eine Attraktion für die Kinder ist“, so Beate Bernbeck. Phänoment-Mitarbeiter Martin R. Schmidt begrüßte die Gruppe in der Cafeteria, der „Zone des Riechens und des Schmeckens“. Bereits dort waren die ersten Stationen aufgebaut. Genau genommen ist die Phänomenta ein „physikalisch-technisches“ Arbeitsfeld: „Ich würde es Spielplatz nennen“, so Martin R. Schmidt. In dieser Hinsicht sind die Experimente nicht mit Erklärungen überfrachtet, sondern laden zum Ausprobieren ein. Davon machte die Großfamilie auch ausgiebig Gebrauch. Da wurde in die Pedale getreten und am Rad gedreht, und mittendrin die 101-jährige Elisabeth Göbel, die noch jeden Tag mit ihrem Rollator in der Stadt unterwegs ist. „Nur für den Rückweg nehme ich ein Taxi“, so die rüstige Dame. Auch die Welt will noch bereist werden. Am liebsten während einer Flusskreuzfahrt auf den schönsten europäischen Wasserwegen. Die letzten beiden Touren führten Elisabeth Göbel nach St. Petersburg und Amsterdam. Am Sonntag wurde das Programm mit dem Besuch der Burg Altena fortgesetzt. „Die Treffen sollen jetzt jedes Jahr stattfinden“, so Beate Bernbeck.

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