Schloss Oedenthal: „Einsturzgefahr“

Ein großer Teil der Bruchsteine löste sich vom Fundament des Schlosses Oedenthal.

Lüdenscheid - Am Mittwochmorgen saßen die Mieter des Schlosses Oedenthal hoch am Hang schon wieder neben dem Haus auf der Terrasse, als sei nichts gewesen. Dabei hatte es in der Nacht gegen 23.50 Uhr heftig gerummst, als sich am Fundament ein Teil der Bruchsteine löste und den steilen Hang hinuntergerutscht war.

Die Lüdenscheider Feuerwehr war unter dem Stichwort „Einsturz Gebäudelichkeit“ alarmiert worden und sorgte dafür, dass die beiden Bewohner das Haus verließen. Die Polizei informierte das Ordnungsamt. Die beiden Bewohner kamen nach Angaben der Polizei bei Nachbarn unter. Der Hauseigentümer aus Köln wurde informiert und wollte nach LN-Informationen einen Sachverständigen beauftragen, der die Statik des Bauwerks überprüft. Die Bruchsteine rollten zwar den Hang hinunter, blieben aber innerhalb des Grundstücks liegen und blockierten daher nicht die Straße, die derzeit bekanntlich für den Durchgangsverkehr gesperrt ist.

Laut Wikipedia erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses 1160. „Die Herren von Odenthal besaßen seit dem 13./14. Jahrhundert auch Güter in Othlinghausen. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts befand sich Oedenthal im Besitz verschiedener wechselnder Adelsgeschlechter. 1725 erwarb Georg Hermann von Holtzbrinck das Gut. Nach einem Brand um 1865 wurde der bestehende Komplex errichtet. Seit 1931 ist er im bürgerlichen Besitz.“ - my/vdw

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