Großes Interesse an DIAL-Grundsteinlegung

Bürgermeister Dieter Dzewas und DIAL-Aufsichtsratsvorsitzender Kay Pawlik beim Einmauern von Tageszeitungen, Geld und moderner Lichtplanungssoftware aus dem Deutschen Institut für angewandte Lichttechnik.

LÜDENSCHEID ▪ Viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik versammelte sich gestern im Zelt über der Bodenplatte des zukünftigen DIAL-Gebäudes am Bahnhof zur offiziellen Grundsteinlegung für das „Deutsche Institut für angewandte Lichttechnik“.

Bürgermeister Dieter Dzewas, selbst gelernter Maurer, unterstützte dabei tatkräftig den Aufsichtsratsvorsitzenden Kay Pawlik und Geschäftsführer Dieter Polle. In einer Metallröhre wurden Ausgaben der Lüdenscheider Lokalzeitungen von gestern, die neueste Version der weltweit geschätzten DIAL-Lichtplanungs-Software „Dialux“, einige Euros in Münzgeld und – in Zeiten der Euro-Krise – noch eine echte D-Mark eingemauert. Viel Heiterkeit erntete Kay Pawlik für seinen Rückblick auf die traditionelle Gepflogenheit, die Baugrube mit dem Blut eines Tieres zu weihen. „Wir als modernes Software- und Dienstleistungsunternehmen haben diesen Brauch virtuell abgewandelt.“

Dieter Dzewas nannte den Neubau des DIAL an diesem Standort einen „Glücksfall für die Stadt Lüdenscheid“ und würdigte die „Erfolgsstory“ des DIAL, in dem sich „Leute zusammengeschlossen haben, die ansonsten hart im Wettbewerb stehen“. Der gewählte Standort biete dem Unternehmen über die bisher genutzte Grundstücksgröße von 5000 Quadratmetern bei Bedarf weitere 3000 für einen Erweiterungsbau.

Geschäftsführer Dieter Polle erläuterte anhand der Geschäftsfelder des Unternehmens dessen Philosophie, die nun auch ihren gebauten Ausdruck finde: „Wir lehren Gestaltung. Der Neubau soll zeigen, dass wir die Kompetenz dazu besitzen und nicht nur darüber reden.“ Neben den Kunden habe der Neubau vor allem die eigene Belegschaft im Blick: „Wir bauen, weil wir bessere Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter schaffen wollen.“ Ein erstes Dankeschön an die Gäste aus eigenem Hause gab es sofort: „Vor allem dank Ihnen ist DIAL so erfolgreic.h. Bitte machen Sie weiter so!“

Geplant wurde der Neubau von DIAL-Architekten und der Lüdenscheider Architektengemeinschaft Artec. „Wir sind bestimmt die schwierigsten Bauherren, die Sie je hatten“, vermutete Polle und dankte auch der Stadt für die gute Zusammenarbeit: „Wir sind froh, dass Lüdenscheid eine ‚Stadt des Lichts’ bleiben will, und wir werden Sie dabei unterstützen.“

Nicht nur nebenbei zeigt der Neubau die Möglichkeiten modernster Gebäudetechnik. Beheizt wird der Bau selbst an Wintertagen durch Tageslicht sowie die Abwärme seiner Stromverbraucher und Nutzer. ▪ thk

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